Monatsarchiv für Februar 2007
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Merke: nicht gänzlich unvorbereitet ins Küchenstudio spazieren!
Hat man nämlich nur eine sehr vage Vorstellung von dem was man eigentlich will, tut sich auch der Verkäufer mit unterstützenden Vorschlägen sehr schwer. Daher habe ich jetzt mal die Markenküchen etwas eingegrenzt und werde mich daran machen meine Vorstellung von gewünschten Küchenelementen mit Hilfe des überreichten Küchenkatalogs inkl. Küchenplanspiel am Grundriss etwas konkreter zu skizzieren.
Die EWE Tina Küche (evt. in Platin, von Holztönen komme ich gerade wieder ab) findet sich momentan sehr weit oben in meinem persönlichen Küchenranking. Ins Auge gestochen sind mir auch diese next125 Küchen, durch die Bank todschick, aber vielleicht doch etwas zu kühl und steril.
Trotz des Herrn Poliers Zeitdrucks konnte ich es mir nicht verkneifen schnell die Kamera auszupacken und ein Foto in der Wohnküche zu schießen. Natürlich von dem wichtigsten Teil der Wohnung überhaupt: der Loggia mit ihrem famosen Faltschiebeelement.
Sicherlich kein Vergleich zu manchen Wohnungen mit einer erdgeschoßigen, einer im ersten und noch einer Terrasse im zweiten Stock, aber zumindest schon mal eine Verbesserung gegenüber einer Wohnung so ganz ohne Balkon.
Also ganz so zwanglos wie der Bauträger meinte läuft ein Baustellenbesuch ja auch nicht gerade ab. Bevor ich einen Schritt auf die Baustelle machen durfte, bekam ich erstmal eine ausführliche Unterweisung durch den Herrn Polier, der mir erklärte das er (a) gerade Leute bei sich und keine Zeit hat, (b) da ja nicht jeder einfach so aufkreuzen kann und (c) es Freitag kurz vor Mittag ist und alle gleich heimgehen wollen. Falls ich länger brauchen sollte, könnte ich aber jederzeit im Büro einen Schlüssel ausfassen und dann kommen und gehen wann ich will, meinte der Herr Polier noch zu mir.
Gut, unter des Herrn Poliers Aufsicht durfte ich dann doch kurzfristig die Baustelle und meine zukünftige Wohnung betreten. Auf dem Weg hinauf erkundigte sich der Herr Polier, durchaus etwas forsch, bei den Arbeitern in so gut wie jedem Stockwerk nach dem Stand der Dinge. Vielleicht mußte ich deshalb in seiner Gegenwart auch öfter als sonst an agyptische Sklaventreiber denken. Im zweiten Stock kam es dann auch zu einer kurzen Diskussion über irgendwelche Löcher die noch gestopft gehören. Naja, ich wohn eh im Vierten und hoffentlich waren dort keine Löcher die gestopft werden mussten.
Angesichts des Zeitdrucks (Freitags 11:23 unvorangemeldet auf einer Baustelle) war das Distometer echt eine Riesenhilfe. Mit Rollmeter wäre sich das Ausmessen in der kurzen Zeit nie ausgegangen. Von der Wohnküche hab ich jetzt mal alle Maße bis auf den Millimeter genau und kann mich an die Zusammenstellung der Küche machen, aber erst morgen.
In aller Kürze, aber doch eine Notiz wert: äußerst Positives zu berichten hatte eine Kollegin von ihrem gestrigen Lampeneinkauf bei Klimo (Nussdorferstrasse 20, 1090 Wien), schöne und große Auswahl sowie kompetente und zuvorkommende Beratung.



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