Das erste Mal in Strebersdorf und gleich 2 Küchen, selbst geplante und selbst zusammengebaute IKEA Küchen, besichtigt, inklusive ausführlicher Kücheninstruktion und hands-on session am IKEA Laden-Klick-System. Wirklich sehr nett die Strebersdorfer!
Um ein paar Sachen wurde ich wieder gescheiter:
Die Griffe ausschließlich auf der Griffwand im IKEA auszusuchen ist schwierig ohne sie tatsächlich in großer Anzahl verteilt in einer Küche gesehen zu haben. Meine ursprünglich präferierten Griffe (LANSA) wirken im Schwarm doch sehr wuchtig. Werde daher wahrscheinlich auf das deutlich zartere Modell ATTEST umsteigen.- Die E-Geräte sind ebenfalls nochmal zu überdenken. Ohne Zeitdruck, und den habe ich nicht, kann man Elektromärkte wöchentlich nach Angeboten scannen (danke Prospekt-Spam!) und so möglicherweise um den gleichen Preis höherwertige E-Geräte ergattern. Werde ich bis Mai noch tun. Die Bosch-Geräte der beiden heutigen Küchen hinterließen doch einen besseren Eindruck als die Standard IKEA Geräte.
- Kühlschrank: ich muss unbedingt nochmal ausmessen. Hoffentlich hat ein Stand-Alone-Eiswürfel-Drop-Down Kühlschrank platz!
- IKEA Küchen Montage: die Corpusse und Läden zusammen zu bauen ist absolut kein Problem und angeblich auch gar nicht so zeitaufwändig wie ich ursprünglich dachte. Mühsam ist die Griffmontage: jeden Griff einzelnen ausmessen, bohren und wenn möglich so montieren, dass sie dann als Schwarm gleichmäßig verteilt ein harmonisches Gesamtbild ergeben. Ceranfeld und Spüle sollte man besser von Profis aus der Arbeitsplatte ausschneiden lassen (entweder direkt bei IKEA oder nachträglich bei einem Baumarkt).
- Die Inselrückwand werd ich ebenfalls noch mit Türen versehen, mit Milchglas, und eine Lampe irgendwie in den Unterschrank bauen. Das Anbringen von Blenden an IKEA-Unterschrankrückwänden kann ziemlich trickreich sein wie ich heute erfahren habe. Außerdem bekäme ich auf diese Weise noch einen netten Lichteffekt in die Wohnküche und man kann von beiden Seiten unten aus der Insel Teller, Gläser, etc. herausnehmen.
Die Sache mit dem Spritzschutz ist noch gänzlich ungelöst. Milchglas ist zwar prinzipiell schön und sehr pflegeleicht, ich bin mir aber nicht mehr so sicher ob es zu rein weißen Küchen tatsächlich gut passt. In einer großen weißen Küche kam da heute etwas Skepsis auf. Der Acrylfarbentipp war in diesem Zusammenhang ganz nützlich, und wird wahrscheinlich auch ausprobiert.


Bei Elektro-Geräten den Elektro-B-Markt (http://www.elektro-b-markt.at/) im Auge behalten – die haben tw. ganz gute Preise, und auch komplett neue Geräte (Lagerrückgaben, Stornos o.ae. was ich so verstanden habe). Wenn man halt ein _bestimmtes_ Ding haben will isses schwierig, aber wenn man flexibel ist kann man da durchaus was sparen.
… also, ich hatte einmal eine sehr schicke küche mit weißer front und milchglastüren… war eigentlich sehr hübsch und “leicht” im raum… war auch eine wohnküche… aufgelockert wurde das weiß und milchglas durch meeresblaue arbeitsplatten… und ich drücke die daumen, dass das mit dem kühlschrank klappt…
das war jetzt wirklich nur auf diese spezielle küche bezogen, sonst passt weiß und milchglas sehr gut zusammen.
ich hab leider nur 60cm platz, also geht sich ein schöner großer freistehender kühlschrank nicht aus…
Ich steh gerade vor dem selben Griff Problem, noch sind sie nicht montiert. Gibt es irgendwo Tips, gute Höhen größen ?
Bei e-geräten sollte man auf die größe achten. ist gibt unterschiedlich hohe Öfen. dann passt entweder die schublade nicht drunter, oder man muss die Blende selber kürzen.
Die Griffhöhe hab ich relativ pragmatisch an meine Körpergröße angepasst: zu einem Schrank hingestellt und geschaut wo sie für mich am besten passen würden. Generell habe ich horizontal montierte Griffe der vertikalen Montage bevorzugt. Nur der Eckschrank hat in meiner Küchen einen vertikal montierten Griff (horizontal geht sich auf der kleinen Schranktür gar nicht aus).
Grifflängen gibt IKEA sowieso vor.
Blende musste ich beim (oben angeordneten) Backrohr selbst zurechtschneiden, das geht aber. Es ist nur darauf zu achten dass ein kleiner Spalt (etwa ein halber Zentimeter) zwischen Backrohr und Blende wegen der Luftzirkulation frei bleibt. Sonst kann es leicht überhitzen, hat mir der Backrohr-Servicemann erklärt.