Da war er plötzlich, der Stahlbeton. Beim Rolloaufhängen, bzw. dem Versuch dazu, zeigte er sich in Fensternähe und lehrte dem Bohrer schon bei seinem bloßen Anblick das Fürchten.
Nachdem ich schon mal in einer anderen Wohnung mit ansehen durfte wie pro Fenster ca. 5 Bohrer bei der Vorhangstangenmontage in Stahlbeton verpufften, gab ich gleich w.o. und ließ dem Stahlbeton seine Ruhe.
Not macht bekanntlich erfinderisch und es wurde eine andere Möglichkeit gefunden die Rollos in Fensternähe anzubringen.


Also, mit HSS-Bohrern ist das ganze schon zum Scheitern verurteilt, bevor man den Schlagbohrer angesteckt hat. Die sind einfach nicht dafür augelegt, sondern fressen sich nur in Stahl gerne voran – in Stein sind die nach 0.5 mm abgenudelt). Von Holzbohrern mag ich gar nicht anfangen.
Mit ordentlichen Steinbohrern kommt man schon deutlich weiter, aber auch das ist zugegebenermassen erstens anstrendend (va. überkopf), und zweitens auch nicht immer von Erfolg gekrönt (Ich sage nur: grobe Donaukiesel bis zu 5cm Durchmesser im Beton..)
Immer wieder wird ja behauptet, dass Kleben die Montagetechnologie des 21. Jahrhunderts ist, aber irgendwie komm ich vom Schrauben nicht so wirklich los (Ok, Fliesen klebe ich..)
der jalousien/bett/kasten-verkäufer schickt mir seinen stahlbetonerfahrenen handwerker vorbei. damit hat sich das problem erledigt und die rollos hängen dann wirklich dort wo sie sollen, ganz ohne kreativen workaround.