Monatsarchiv für Juni 2007

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Neue Waschmaschine

Das ging wirklich schnell: um 23:47 beim Elektrogeschäft online bestellt, um 10:34 des darauffolgenden Morgens kam der Anruf wann ich denn die Waschmaschine geliefert haben will, und um 12:05 stand sie auch schon in der Wohnung.

Natürlich wieder von Ozzy geliefert, aber leider war der so schnell wieder zur Tür raus dass ich kein Foto schießen konnte, trotz griffbereit liegender Kamera.

Obwohl ich das Aufbauservice nicht in Anspruch genommen habe erklärte mir der andere Lieferant noch ganz kurz das Aufstellen und Anschließen der Waschmaschine, bzw. was man falsch machen kann.

Z.B. vergißt man die Transportsicherung zu entfernen und schaltet die Maschine ein ist es auch gleich mit der Garantie vorbei.

Im Prinzip ist aber das Anschließen der Waschmaschine jedoch keine große Sache:

  • Auspacken und an den gewünschten Ort bringen
  • die Transportsicherung lt. Anleitung entfernen und sonstige Sachen aus der Trommel nehmen
  • Wasserzu- und Abfluss anschließen und darauf achten dass die Schläuche keine Knicks haben (in der Anleitung nachschauen welcher welcher ist und ob es irgendwas spezielles zu beachten gibt)
  • einen Liter Wasser in die Trommel schütten und schauen unter der Waschmaschine alles trocken bleibt
  • Wasserzuflauf aufdrehen und schauen ob alles dicht ist
  • Strom anschließen (Stecker rein)
  • etwas Waschmittel in die Maschine und ein kurzes Programm wählen um A) Restwasser rauszubringen und B) schauen ob alles funktioniert und dicht ist

Alle Angaben natürlich ohne Gewähr, in meinem Fall klappte das so.

Im Gegensatz zu meiner kleinen Geschirrspülerflut blieb dieses mal beim ersten Testlauf alles trocken.

Der Toploader

Whirlpool AWE 4516So, Waschmaschinen aussuchen war dann doch nicht so mühsam. Hauptkriterium, neben dem Preis, war die Dimension, wie ich im Waschmaschinenpark des Elektrohändlers feststellte. Die meisten Frontloader würden die ganze Ecke wo der Waschmaschinenanschluss ist verstellen. Der Toploader ist schmal genug dass ich daneben noch das schon existierende Badregal hinstellen kann.

Deswegen wurde es letztendlich ein relativ kleiner Toploader von Whirlpool, in den aber immer noch 5kg Wäsche reinpassen. Mehr als die 3kg Miniaturmaschinen und weniger als die Großfamilien 7kg Waschriesen. Damit sollte ich wohl das Auslangen finden. Energie- und Wasserverbrauch scheinen im Vergleich zu anderen Maschinen auch ok zu sein. Einzig die Schleuderwirkung ist nicht ganz optimal, aber für den Preis nimmt man diesen Abschlag schon in kauf.

Und natürlich hab ich wieder beim gleichen Elektrohändler gekauft, eigentlich nur wegen dem skurilen Lieferanten. Bei einem anderen Händler wäre die gleiche Maschine etwas billiger gewesen, aber ein waschmaschinenliefernder Ozzy war mir der Preisunterschied schon wert.

Waschmaschinen

Nachdem die groß angekündigte Waschküche im Erdgeschoß noch immer leer steht wurde ich inzwischen etwas skeptisch ob die noch mit Geräten befüllt wird oder nicht und rief heute mal beim Bauträger an um mich waschküchentechnisch schlau zu machen.

Da hab ich wohl die Baubeschreibung überinterpretiert und in aller Waschküchenvorfreude sicherheitshalber keine Waschmaschine besorgt. Ein böser Fehler wie ich während des Telefonats feststellen musste.

In der Waschküche werden nur Anschlüsse bereitgestellt, aber keine Geräte. Trockenräumlichkeiten gibt es dafür wieder sehr großzügige. Trotzdem, sollte es dann nicht eher Anschlussküche oder Trockenküche auf dem großen Türschild heißen, Waschküche ist ja wohl in dem Fall etwas übertrieben.

Wie auch immer: jetzt darf ich mich auch noch mit Waschmaschinenspezifikationen herumschlagen und eine für meine Zwecke geeignete Waschmaschine finden.

Was können denn Waschmaschinen so alles können und was nicht, bzw. welche Waschmaschinenfeatures hätte ich gern? Wird wohl ein kleiner Ausflug in einen Waschmaschinenpark werden, heute oder morgen…

Elektrogeräte anschließen

Etwas Bedenken während des Küchenaufbaus hatte ich wegen der Anschlüsse der Elektrogeräte (Partner-Link), ob das denn so ganz ohne professionellen Beistand gehen würden.

Im Nachhinein gesehen waren meine Bedenken völlig unbegründet. Bis auf den versehentlich am verschlossenen Abwasseranschluss angeschlossenen Geschirrspüler hat alles ohne größere Probleme geklappt. Mit einer kleinen Unsicherheit war ich beim Ceranfeldanschluss konfrontiert: welche Farbe denn i.d.R. der Nullleiter hat. Ist schon eine Weile her seit ich mich das letzte Mal intensiver mit Strom beschäftigte.

Hätte ich eine funktionierende Internetverbindung gehabt, hätte ich wahrscheinlich in Sachen Elektroherd Herrn Josef Scholz konsultiert. Ein kurzer Anruf bei einem stromkundigen Freund ergab aber auch die Farbe Blau für Nullleiter, und das Ceranfeld funktioniert bis jetzt noch tadellos, also sind wir da nicht so falsch gelegen. Die Erdung ist natürlich der gelb-grüne-gestreifte Draht, und, auch wenn mich Elektriker dafür wahrscheinlich steinigen, bei den restlichen Phasen (=Drähte) ist es glaub ich relativ egal in welcher Reihenfolge sie an das Ceranfeld angeschlossen werden.

Kühlschrank ist sowieso kein Anschlussthema, einfach hinstellen und den Stecker rein. Da ich keinen Eiswürfelzauberkühlschrank mein Eigen nennen darf war auch kein eigener Wasseranschluss am Kühlschrank notwendig.

Detto beim Backrohr: eines ist oben neben dem Herd angeordnet und einfach nur mit einem Stecker an die nächste Steckdose anzuschließen. Ein Elektriker meinte keinen Stecker verwenden sondern das Kabel direkt in die Steckdose zu klemmen, wegen Überhitzungsgefahr des Steckers. Ein anderer Elektriker meinte wiederum, dass das bei einem “normalen” Backrohr egal sei.

Wasser, wie gesagt abgesehen von meinem kleinen Malheur beim Geschirrspüleranschluss, auch kein Problem. Eventuell einen größeren Gabelschlüssel oder eine Rohrzange bereithalten. Dichtungen und Kappen waren bei allen Geräten und Armaturen dabei und haben auch auf die dafür vorgesehenen Wasser Zu- und Abläufe gepasst. Beim Überlaufabfluss der Spüle musste ich etwas mit Silikon improvisieren, weil der Anschluss nicht 100%-ig abdichtete, war aber auch kein allzu großer Aufwand.

Ach ja, und bevor man sich an die diversen aus den Wänden stehenden Kabel macht, ist es ratsam die entsprechenden FI umzulegen, sonst kann es sein dass man die eine oder andere böse Überraschung erlebt! In meinem Fall hat das alles sehr gut geklappt, nur Übernehme ich natürlich keinerlei Haftung für Nachahmer.

Lebenszeichen

Leider hatte ich während der heißen Einrichtungsphase noch keine Internetverbindung in der neuen Bleibe, sodass ich den Prozess hier nicht mitdokumentieren konnte. Wird aber alles bei Gelegenheit nachgeholt, so ein Umzug ist leider etwas zeitintensiver als ich ursprünglich annahm…

In aller Kürze das Wichtigste: die Küche wurde zu 90% selbst zusammengebaut, steht soweit ganz gut da und ist bis auf das kleine Wassermalheur voll funktionsfähig.

Hier die letzten 3 Bilder der Küchen-Sequenz:

Sequenz 10Sequenz 11Sequenz 12

Zwischen Kühlschrank und Rolloschrank kam noch ein Regal rein, strukturiert die Wand etwas besser.

Als Spritzschutz habe ich vorerst mal Acrylfarbe benutzt. Das sollte für’s Erste reichen, und wahrscheinlich wird es auch dabei bleiben.

Die Insel steht jetzt schräg im Raum, hätte ich im Grundriss nie so angelegt, ist aber, wenn man mal im Raum steht, die beste Variante und nützt den vorhanden Platz optimal aus.

Ad Platz: Wohnküche ist schon nett, nur braucht eine wirklich gute Wohnküche auch genügend Platz. Meine ist sicher am unteren Ende der Wohnküchenpalette ein zu ordnen. Die Idee der Wohnküche schwappte ja auch vom anderen Kontinent herüber und die Leute dort bewohnen auch locker ihre Häuschen >200qm in suburbia country. Wohnküche ist vom Prinzip her schon was Feines, nur habe ich inzwischen auch meine Zweifel ob es sich für europäische Stadtwohnungen wirklich so gut eignet.

Ok, etwas mehr zum Schrauben: in Summe habe ich sicher 2 Wochen an der IKEA Küche herumgebastelt. Natürlich nicht ausschließlich, die Küche hätte man glaube ich in ca. 1 1/2 Tagen aufgebaut, sofern man nicht wie ich fast täglich wegen irgendeiner Kleinigkeit wieder zum Baumarkt bzw. ins Möbelhaus fährt, oder während der Zusammenbauphase noch 5 andere Sachen koordiniert.