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Der Öl und das Strom

Nachdem unser lieber Herr Leitl heute Vormittag in der Pressestunde u.a. meinte, die Österreicher zahlen jährlich ca. 300 Mio Euro an zu hohen Energiepreisen, hab ich mir dann doch mal meine letzte Strom-Jahresabrechnung vorgenommen und sie in ein Energieanbieter-Vergleichsprogramm eingegeben. Und siehe da, mein aktueller Anbieter paßte in der Resultatliste, aufsteigend sortiert nach der Preisspalte, gar nicht mehr auf eine Bildschirmseite. Dass ich nach unten scrollen musste um den Namen WIEN ENERGIE auszumachen gab mir dann doch zu denken.

Es war mir nicht so sehr der Preis wichtig, im Jahr sind es vielleicht 40 Euro die ich dadurch spare. Viel eher ist mir der Energiemix ein Anliegen. Bei WIEN ENERGIE war der Energiemixbalken zur Hälfte mit fossilen Brennstoffen belegt. Schon beim letzten Schreiben argumentierte WIEN ENERGIE die aktuelle Strompreiserhöhung mit steigenden Ölpreisen. Dass wollte mir gar nicht so recht schmecken. Und schon damals überlegte ich den Energieanbieter zu wechseln. Denn billiger wird das liebe Öl sicher nicht mehr und wenn die jetzt schon so argumentieren, dann ist die nächste Preiserhöhung bereits am Horizont auszumachen. Und vom Geopolitikum Öl will ich hier erst gar nicht anfangen.

WIEN ENERGIE Optima Energiemix, Quelle: E-Control
WIEN ENERGIE Optima Energiemix, Quelle: E-Control.

Wie immer war ich aber wieder mal zu bequem um einen Strompreisvergleich anzustellen. Nun ja, mit dem Tarifkalkulator der E-Control ging das heute recht schnell und einfach.

Der Vertrag mit dem neuen Anbieter (Verbund) war dann innerhalb von 10 Minuten ausgefüllt, fehlt nur noch hinfaxen und den Rest erledigen sie. Ziemlich unkompliziert eigentlich. Jetzt läuft meine Wohnung bald auf 100% Wasserkraft, obwohl ich ja eigentlich der Windenergie den Vorzug geben würde.

Kratzer im Furnier

Ich Schlaumeier musste ja unbedingt auf dem neuen Esstisch mit einem Tapeziermesser schneiden. Zwar war ich klug genug eine Kartonunterlage zu verwenden, aber meiner Anpresskraft hielt die Unterlage nicht Stand und somit ritzte ich im Furnier des neuen Esstisches herum ohne es sofort zu merken.

Das Ergebnis waren 2 hässliche lange Schnitte im Furnier:

Kratzer im Furnier

Was also tun?

Onkel Google meinte Folgendes dazu:

… wenn der Kratzer nicht allzu tief ist dann mit Politur …
… bei tieferen Kratzern kannst Du Holzwachs nehmen …
… feine Kratzer können mit Polierpaste für Hochglanzmöbel behandelt werden …
… mit Möbelhartwachs ausbessern …
… Kleine Kratzer in matten und polierten Möbelflächen lassen sich leicht mit einer Hochglanz-Politur entfernen, die im Handel angeboten werden. Diese Politur wird mit einem weichen Tuch aufgetragen, danach mit einem weichen Lappen nachgerieben und poliert. …
… Ausbesserungs-Wachsstiften in verschiedensten Tönungen …
… benutze mal eine angeschnittene Walnuss und reib über den Fleck. Kleine Kratzer gehen so auch weg.

Bondex WachskittMit diesem Wissen machte ich mich wieder mal auf den Weg in den Baumarkt. Ausbesserungsstift, Politur und Möbelhartwachs hatte ich mir notiert und wollte mich in der Holzabteilung schlau machen. Gleich bei den Lacken und Holzpflegeprodukten stolperte ich über das Bondex-Regal. Darauf fanden sich Ausbesserungslackstifte, Holzpolitur und diverse Wachsprodukte, alle in verschiedenen Holztönungen. Mein Kratzer war ca. 1-2mm tief, keine Monsterschramme aber auch zu tief für den Lackstift wie mir die Verpackung desselbigen verriet. Letztendlich entschied ich mich für den Wachskitt, der 2 Wachsstifte in passenden Nusstönen und eine kleine Spachtel enthielt.

Das Verarbeiten war relativ einfach: die Wachstifte etwas anwärmen, z.B. kurz auf den Heizköper legen, damit sie weicher werden, mit der Spachtel in den Kratzer drücken und danach glatt abziehen. Mit den zwei unterschiedlichen Farbtönen kann man die Verkittung auch gut an die Holzmaserung anpassen. Ging ziemlich schnell und das Ergebnis ist ok würde ich meinen:

Kratzer im Furnier behandelt

Schaut man genau hin, ist der Kratzer zwar noch etwas sichtbar, aber zumindest ist die Unebenheit weg und die Oberfläche wieder schön glatt.

Der Kopfspiegel

Paulmann Kopfspiegel 60WAtzler in der Kirchengasse (Wien) ist DIE Anlaufstelle in Sachen Glühbirnen!

Ich ging rein, schilderte kurz mein Glühbirnendillemma und der nette Herr in dem kleinen Laden zeigte auch sofort auf eine Birne im verglasten Ladentisch, die Lösung meiner Beleuchtungproblematik wie sich später noch herausstellen sollte:

Paulmann, Kopfspiegel, 60W (aff-link).

In meiner Glühbirneneuphorie nahm ich gleich mal 2, eine für die Esstischbeleuchtung und eine für die Küchenlampe. Das Resultat kann sich sehen lassen:

Am Esstisch blendet die Lampe nicht mehr so stark wie vorher, weil die neue Glühbirne das Licht durch den kleinen Lampenschirm hindurch nach oben an die Decke wirft. Die Lampe bleibt dabei aber noch hell genug um Gabel und Messer am Tisch finden zu können.

Esstischlampe

In der Küchenlampe wird das Licht zuerst zurück in den Schirm gespiegelt bevor es nach unten austritt. Jetzt kann man fast direkt in die Lampe schauen ohne von der grellen Glühbirne geblendet zu werden. Ist angenehm, weil der Schirm nicht groß genug ist um die Glühbirne ganz zu verdecken und das vorher etwas unangenehm war wenn man auf der (niedrigen) Couch saß.

Küchenlampe

Die schwarzen Punkte sind die Glühbirnenmittelpunkte wo kein Licht mehr durchkommt weil alles zurück nach oben reflektiert wird.

Grelle Lampe

Meine Lampe über dem Esstisch ist zu grell. Die im Kücheneck der Wohnküche auch. Dass ist aber dort nicht so tragisch, weil nur vom Sofa aus liegend direkt in die Glühbirne gesehen werden kann. Also stört das grelle Licht nicht sonderlich bei diversen Küchenaktivitäten.

Also, die besagte Esstischlampe, hangover_no.2 von stockwerk3, man erinnert sich:

stockwerk3 hangover_no.2 licht

Sitzt man nun am Esstisch kann das Licht schon etwas unangenehm werden. Weil, sobald sich der Blick etwas nach oben neigt, man sofort direkt in die Glühbirne schaut.

Was kann man dagegen tun?

  • andere Lampe: möchte ich wenn irgendwie möglich vermeiden
  • Dimmer im Schalter einbauen und das Licht auf ein angenehmes Maß zurückdrehen sobald man am Tisch sitzt. Aber sind weniger als 60W ausreichend um noch die Mahlzeit am Tisch zu finden?
  • andere Glühbirne: es gibt welche mit diesen silbernen reflektierenden Einsätzen an der Unterseite, die das Licht zurück nach oben reflektieren und etwas mehr streuen. Hat mir ein auf Beleuchtung spezialisierter Architekt empfohlen (der, nebenbei bemerkt, ganz und gar nicht mit meiner Beleuchtungssituation zufrieden war).

Ich seh schon, ein Ausflug in den Baumarkt wird sich wohl nicht vermeiden lassen. Einerseits um die Dimmermöglichkeiten abzuklären und festzustellen wie kompliziert denn so ein Einbau wäre. Sofern natürlich die reduzierte Lichtstärke für einen Essbereich ausreicht. Und andereseits um mir alternative Glühbirnen vor Ort anzusehen. Bei Conrad gibt es ja allerhand Beleuchtungsutensilien, aber mein Glühbirnenwissen reicht leider nicht aus um hier aus dem Katalog bestellen zu können.

Wärmetauscher Tausch

BelüftungDer Wärmetauscher der Belüftung wurde gestern ausgetauscht. Gleich in einem Schwung überall im ganzen Wohnhaus. Anscheinend tauchten vereinzelt Probleme auf und man wollte auf Nummer sicher bzw. aufkommenden Beschwerden aus dem Weg gehen und hat gleich mal alle ausgewechselt. Jetzt brummt das Ding aber mehr als vorher.

Subjektiv gehört versteht sich. Trotzdem ärgerlich! Vor allem bei Kopfweh.

Und schaltet man die Belüftung ab erhöht sich angeblich das Risiko der Schimmelbildung. Hab ich gehört. Weil die neuen Wohnungen angeblich so gut gedämmt und abgedichtet sind, dass sich ohne konstante Luftzirkulation mehr Feuchtigkeit im Wohnraum staut.