Archiv für die 'Im Möbelhaus' Kategorie

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Jahrhundert Lampen

Sechziger Falt LampenschirmNoch immer nicht mit meiner Lampensituation zufrieden, machte ich letztens einen Abstecher in einen kleinen Laden, an dem ich fast täglich vorbei komme, aber immer nur am Schaufenster hängen blieb und nie eintrat.

Design of 20th Century ist der etwas hochtrabende Name (die Website dürfte übrigens auch auf diese Periode zurückgehen), und es findet sich dort allerhand Klein-Mobiliar der 50er bis 70er. Wobei das schöne daran ist, dass es keine schnöden Nachahmungen sind, sondern es sich tatsächlich um original alte Lampen, Beistelltische, Sessel, Uhren und Wecker (mit diesem schwarzen Fallziffernblatt!), etc. handelt. Soweit ich das beurteilen kann.

Eine schlichte weiße 60er Plastiklampe hätte ich mir fast gekauft. Problem war aber, dass sie nur 60 Watt aushielt und auch nicht groß genug für Energiesparlampen war. Und 60 Watt sind für Raumbeleuchtung zu wenig, ginge nur wenn sie zum Beispiel knapp über dem Esstisch hängt, dann sind 60 Watt ausreichend. Da der Esstisch aber noch immer fehlt, kann ich noch keine dazu passende Lampe kaufen. Leider, die war echt schön.

Universal Sofa

Letztens flatterte der neue Katalog 2007/2008 vom möbel zur Bobotüre rein. Einiges vom Inhalt blieb gleich (die tollen Tapeten zum Beispiel), aber einige ganz Interessante Sachen sind natürlich auch neu dazu gekommen.

Gleich vorweg, ich glaub das wird eine kleine Möbelkatalogserie. Vier fünf Stücke daraus erzeugen jedenfalls einen unmittelbaren Habenwollen-Effekt, wenn denn nur der Platz in der Wohnung dafür auch vorhanden wäre.

Das erste Teil dass mir sofort ins Auge stach war das Universal Sofa von MAGAZIN:

Universal Sofa… Ein schlichter Polsterblock, mit gutem Sitzkomfort, auch als Bett nutzbar. … Als modulares System besteht es aus kubischen Basiselementen, die variabel erweiterbar sind. Hocker, Einsitzer, Mehrsitzer, Eckelement oder eine ganze Sitzlandschaft – der Benutzer stellt die auch fest miteinander zu verbindenden Grundelemente des Möbels zusammen und ergänzt sie mit Rücken-, Armpolstern und Ablagen. …

Das Konzept gefällt mir äußerst gut. Ich selbst habe mir ja ein ähnliches Sofa vor einem halben Jahr zugelegt und kann die Vorteile von “ich mach jetzt aus der Eckbank eine Spielwiese” nur unterstreichen. Die beiden Designer Kai Ertel und Matthias Furch haben die Modulidee wirklich ausgezeichnet umgesetzt. So lässt sich neben dem gewohnten Wohnzimmersitzutensilien beispielsweise auch ein kleiner Turm bauen, auf dem man dann über sein Wohnzimmer thronen kann. Damit gehen wahrlich Kindheitsträume in Erfüllung!

Einzig die eckige Arm/Kopflehne macht mich etwas skeptisch. Bei meinen Sofatests musste ich damals feststellen, dass runde Kopfelemente weit gemütlicher sind als eckige. Aber mit runden Elementen würden wiederum Abstriche bei der Modularität bedeuten.

Wie auch immer, das Universal Sofa hat mich jedenfalls begeistert!

Lutz Leatherman

Lutz LeathermanEsstisch fehlt nach wie vor in der Wohnung. Um die Suche trotz herbstlicher Möbellethargie nicht komplett einschlafen zu lassen, dachte ich mir eine Registrierung für ein paar Möbelhaus-Newsletter wäre nicht schlecht. Damit man am laufenden gehalten wird ob es irgendwelche speziellen Aktionen oder Angebote gibt.

Nach RSS oder gar gezielte Product-Alerts sucht man in der verstaubten Marketingwelt der Möbelhäuser vergeblich. PPP, Papier per Post, ist deren Ding und Streuverluste anscheinend kein Thema.

Etwas überrascht war ich dann heute, als ein dickeres Kuvert der Firma Lutz, bekannt durch die penetrante Familie Lutz, im Briefkasten lag. In einem Schreiben bedankte man sich herzlich für die Registrierung und packte ein kleines Werbegeschenk in Form eines Mini-Leathermans auch gleich dazu.

Ob mich deren Esstische ansprechen weiß ich aber noch immer nicht.

Möbelbibel

Gibt’s nicht: laut Wikipedia ist der IKEA Katalog nach der Bibel und Harry Potter die auflagenstärkste Druckveröffentlichung.

2006: 175 Millionen Exemplare in 27 Sprachen und 55 unterschiedlichen Ausgaben in 2006

Kurz nach erscheinen des 2008er Exemplares (hier übrigens online durch zu blättern) war ich ja beim IKEA draußen. Nicht wegen des Katalogs, eine günstiges Gästebett musste schnell her. Schnell im wahrsten Sinne des Wortes, genau 43min dauerte der Weg Kofferraum – IKEA (Aussuchen, Markthalle, Regalsuche, Kassa) – Kofferraum, .

Flower PowerDie neuen Designs bemerkte ich natürlich trotzdem. Dieses Knallige, aufdringlich Gemusterte, das ganze bunte Zeugs, liegt mir ja nicht so. Wirkt mir viel zu unruhig. Einfach und simpel soll es sein damit ertrage ich es auch länger in meiner Wohnumgebung.

Ist wahrscheinlich aber auch eine IKEA Produktstrategie: Designs entwerfen die dem Kunden genau eine Saison lang gefallen und in der nächsten wieder ausgetauscht werden (müssen). Am Besten natürlich durch 2009er IKEA Produkte. Man beachte nur mal wie viel Geld man “unvorhergesehen” regelmäßig in der Markthalle liegen lässt und wie lange die Teile dann tatsächlich in Verwendung sind.

[via StyleSpion]

Lampen, wieder einmal

Da macht man sich auf den Weg um schöne Lampen zu finden, was sicherlich zu einer der schwierigsten Aufgaben der Wohnungseinrichtung zählt, um endlich die lose an Kabeln und Hängefassungen von der Decke baumelnden Glühbirnen gegen ansprechende Beleuchtungsoptik auszutauschen, und dann das:

Designer FassungEine lose an einem Kabel von der Decke baumelnde Designerfassung, zum Designpreis versteht sich.
Wie auch immer, einige andere Beleuchtungskörper der Möbelselektion machen es sicher zu einer der Top-Adressen in Sachen Innenraumbeleuchtung dieser Stadt.