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Zur Truhe

So könnte die Truhe im Schlafzimmer beispielsweise aussehen:

Truhe

Oder eine alte richtig schwere Truhe. Wahrscheinlich ist der Flohmarkt am Naschmarkt in Sachen Truhe auch eine gute Anlaufstelle.

Traditionell wurden Truhen oder Bambuskörbe für Kleidungsaufbewahrung benutzt. Diese Funktion setzt aber, denke ich, langfristig eine nicht unerhebliche Ordnungsdisziplin vorraus. Immerhin müssen ja dann die Kleidungsstücke immer schön gefaltet nach der Reihe in die Truhe gestapelt werden. Kann ich in meinem konkreten Fall gleich mal ausschließen, das geht maximal 2 Tage gut, danach Deckel auf, Teil rein, Deckel zu.

Aber in so einer Truhe können natürlich auch andere Dinge aufbewahrt werden…

In die Mitte!

BambooSchlafzimmer zu planen macht definitiv mehr Spaß als eine Küche auf den Zentimeter genau hinzubekommen.

Status Quo nach einer kurzen Unterredung mit der Außenstelle in Tokio:

  • Reispapierwand oder irgendwelche Statuen wurden gleich mal als “cheesy asian” abgetan und sind eher in Europa gefragt als da drüben
  • das Bett muss in die Mitte des Zimmers, sagt Zen
  • der Schrank kommt aus dem Zimmer raus (in Vorraumeinbuchtung, dort steht er auch gut)
  • Farben sind ganz wichtig: eine ruhige und sanfte Grundfarbe gepaart mit kraftvollen Farbelementen. Mir schwebt da eine Wandzeichnung vor, ein großer kräftig grüner Bambus quer über die weiße Wand (male ich aber sicherheitshalber nicht selbst)
  • vielleicht noch eine Pflanze auf einer alten Truhe

Somit bleiben im Schlafzimmer ein Bett, eine Truhe und eine Wandzeichnung übrig. Das sollte für ein Schlafzimmer reichen.

Silence

Ein *Silence* im Namen des Geschirrspülers für die Wohnküche ist schon mal ein sehr gutes Omen. Der ist aber noch immer 49dB laut. Vielleicht lässt sich das Lautstärke-Energie-Wasserverbrauch-Preis-Verhältnis noch etwas weiter optimieren.

Zen Zimmer

Momentan tendiere ich sehr zu einem spartanisch eingerichteten Schlafzimmer. Wobei spartanisch in dem Fall ja gar nicht stimmt, auch wenn Sparta momentan in aller Munde ist, japanisch müsste es heißen, aber diese Redewendung existiert wieder nicht.

Wie auch immer.

Ein Bett muss her, ein einfaches niedriges Bett ohne Verschnörkelungen. Wie dieses schöne kroatische Bett von der H.O.M.E. zum Beispiel.

TatamiOder eben ganz im Stile japanischer Betten wie auf dem Bild rechts: Rahmen, Lattenrost, Tatamis, Futon.

Und warum dann nicht gleich das Schlafzimmer japanisch einrichten, sehr schlicht, sehr reduziert, vielleicht mit Ikebana als leichte Dekoration, konzentriert auf das Schlafen. Leselümmeln, etc. wird dann auf das Sofa ins Wohnzimmer ausgelagert.

Der Kleiderschrank könnte dabei problematisch werden, der bringt dann vielleicht zuviel Unruhe in das Zimmer. Aber den könnte man ja auch hinter einer Reispapierwand verstecken, als Umkleidekabine sozusagen.

Sofa, Status: bestellt.

Mit Jurassic 5 im Ohr – entspannend, die perfekte Sofaauswahlmusik – ging es nochmal eine Runde durch die Interio Sofaabteilung. Nach dem dritten Probelümmeln war ich dann sicher: das CHILL wird es, inklusive Polsterarmada. Nicht nur weil es bequem ist, sondern auch weil die Elemente sehr einfach umzustellen sind: Fixierung auf, umrücken, Fixierung zu. Macht man sicher nicht oft aber ist trotzdem ein nettes Sofa-Feature wie ich finde.

Stofffarbe ist Anthrazit, etwas dunkler, da sieht man die eingeschmolzenen Schokoladeflecken nicht sofort.

CHILL Anthrazit

10 Wochen Lieferzeit, damit dass das Sofa länger braucht als die Küche hab ich dann auch wieder nicht gerechnet…