Vorher – Nacher Kücheninselpositionierung:


Schaut doch gleich besser aus!
Anfangs dachte ich Platz zu sparen indem ich die Kücheninsel schräg in den Raum stellte. Das war ein Irrtum, denn
- soviel Platz sparte diese Positionierung gar nicht, und
- brachte diese Positionierung mehr Unruhe in den Raum.
Jetzt, wo die Insel gerade, d.h. im rechten Winkel, in der Wohnküche steht, wirkt der Raum größer und deutlich ruhiger. Die Küche ist jetzt Richtung (zukünftiger) Esstisch geöffnet und bietet zwischen den Arbeitsbereichen weit mehr Bewegungsraum.
Warum ich da nicht schon früher auf diese Idee kam. Ursprünglich war ja die Küche sogar so geplant…
Veröffentlicht am
September 11, 2007 in
Am Wohnen, Ideen und Weisheiten.
Tags: Email, Herd, Hitze, Jamie-Oliver, Küche, Keramikkochfeld, Kochen, Riess, Topf.
Der Umstieg von Gasherd auf Ceranfeld machte bei mir auch ein Upgrade meiner Kochtöpfe notwendig. Die guten alten Riess Emailtöpfe verrichteten zwar am Gasherd gute Dienste, dem neuen Ceranfeld war aber deren Topfboden bei weitem zu uneben. Ungleichmäßig verteilte Hitze im Topf und hässliche Flecken am Feld waren das Resultat. Also mussten neue Töpfe her und meine Wahl fiel auf ein edles, Ceranfeld-taugliches, Topfset von WMF.
Bräuchte ich heute neue Töpfe, würde ich mir dieses Tefal Jamie Oliver Survival kit in blauem Camouflage mal genauer anschauen. Mit einem Wok, einer Pfanne und einem Topf steht auf jeden Fall die Grundausstattung, und todschick sind die Töpfe sowieso, keine Frage. [via coolest-gadgets.com]
Von dem Tatami-Bett bin ich ja nach wie vor begeistert. Die harten Tatami-Matten gepaart mit dem weichen Futon – meiner ist gefüllt mit Baumwolle, Naturlatex und Kokos – als Auflage bieten für meinen Geschmack einen herrlichen Schlafkomfort.
Einmal im Monat sollte die Baumwolle im Futon “aufgeschüttelt” werden. Damit bleibt die Formstabilität bewahrt und es bilden sich keine Schlafmulden wo die Baumwolle zusammengepresst ist.
Das geht ganz einfach indem man den Futon zusammenrollt. Zusätzlich drehe ich ihn noch um 180 Grad. Das sollte auf jeden Fall ausreichen um die Baumwolle im Futon wieder gleichmäßig zu verteilen.


Mehr Glück als Wissen hatte ich bei der Auswahl der großen Küchenladen.
Generell sind Laden handlicher als normale Regalkästen weil sie den Vorteil haben, dass der Inhalt zum Benutzer rauskommt und der Benutzer nicht bis in den letzten Winkel des Schranks rein kriechen muss. Sie sind natürlich auch etwas teurer, aber in diesen Luxus kann man ruhigen Gewissens investieren, der Komfort gibt einem später recht.
Nun habe ich mich bei den Unterschränken eben für Laden anstatt Regalkästen entschieden. Was mir aber bei den Kästen besser gefiel, war die ruhigere, weil weniger geteilte, Front. Bei den Laden habe ich daher diese Lade-in-Lade-Variante gewählt, eine gemeinsame große Front für 2 Laden. Schaut besser aus, weil wie gesagt die Front einheitlicher und ruhiger wirkt.
Hat natürlich den Nachteil dass man immer zu erst die unterste Lade öffnen muss um an die mittlere Lade zu kommen.
Hat aber auch den Vorteil, dass man die unterste Lade ohne sich dabei viel bücken zu müssen (ja ja, man wird älter) öffnen kann. Natürlich muss man sich später bücken um den Ladeninhalt zu erreichen, aber da ich da eher stehende hohe Sachen, wie z.B. Cornflakes oder Reis, lagere hält sich der Bückaufwand in Grenzen.
Zumindest haben meine Kniebeugen dank des Lade-in-Lade-Systems im Vergleich zur letzten Wohnung mit strikt getrennten Laden spürbar abgenommen.
Preisvergleichseiten wie Geizhals sind mittlerweile nicht nurmehr für RAM-Broker interessant, nein, auch der passionierte Kücheneinrichter wird dort fündig. Nur sollte jedoch schon eine ungefähre Vorstellung von den gesuchten Geräten vorhanden sein, sonst treiben einen die endlosen Produktlisten in den Wahnsinn. Sind aber Kühlschrank, Backrohr und Geschirrspüler schon mal funktionstechnisch sowie preislich abgesteckt, lässt sich schon das eine oder andere ganz gute Angebot ausgraben.
Meine Erfahrungen dazu:
- Nicht auf die Angaben im Internet verlassen. Es kann gut sein, dass die Preise vor Ort im Laden nochmal günstiger sind bzw. der Verkäufer nach dem ersten zweifelnden “Najo…” den Preis gleich mal um ein paar Prozent nach unten justiert.
- Mengenrabatt, je mehr Geräte bei einem Händler gekauft werden, desto günstiger wird natürlich der Gesamtpreis. Im konkreten Fall sparte ich so noch rund 10% gegenüber den günstigsten Angeboten bei Geizhals und habe im Endeffekt nicht mehr ausgegeben als mich IKEA Geräte gekostet hätten.
- Am besten in Begleitung einer basarerprobten Person diese Händler aufsuchen. Die meisten Verkäufer würden es wahrscheinlich schaffen mir plausibel zu erklären warum ich gleich 2 Einbaubacköfen in meiner Küche brauche.
Somit wäre die Küche komplett. Die Geräte warten im Lager des Händlers auf meinen Anruf, der sie, sobald die Küche soweit aufgebaut ist, liefert.
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