Garderobe

JudithDie Garderobe wurde denkbar einfach gelöst: eine Kleiderpuppe steht in der Ecke neben der Tür und dient als Ablage und Kleiderständer für Mäntel, Jacken und Taschen.

Es hängt natürlich von der Menge der Kleidungsstücke ab, aber für eine zwei Personen reicht nach meiner Erfahrung eine Puppe. Sofern die saisonal bedingt nicht gebrauchten Jacken an einem anderen Platz verstaut werden können.

Jacken und Mäntel lassen sich schön auf der Puppe, am Halsrumpf, aufhängen. Leichtere Kleidungsstücke können auch einfach über den abgewinkelten Arm geschlagen werden.

Die Arme der Puppe sind biegbar und können so zu Aufhängevorrichtungen umfunktioniert werden. Für Regenschirme oder Handtaschen. Umhängetaschen und dergleichen hängen entweder über die Schulter oder eben wie man sie sonst am Körper trägt. Hängt ganz davon ab wie oft die Stücke gebraucht werden und wie schnell sie griffbereit sein sollen.

Manche finden es etwas gruselig dass da eine starre lebensgroße Gestalt ohne Kopf im Raum steht. Ich kann dazu nur sagen, man gewöhnt sich daran. Immerhin lässt sich die Puppe auch dekorieren, mit Hula-Blumen-Ketten beispielsweise (waren ein Geschenk) oder beliebig kleiden. Und so ganz in weiß ist sie ja auch nicht gerade eine aufdringliche Dekoration. Aber auch nicht alltäglich, denn wie oft sieht man schon eine Kleiderpuppe in einer Wohnung herumstehen.

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