Weiße ABSTRAKT Fronten machen sich angeblich sehr gut mit Eichen-Massivholz Arbeitsplatten. Zumindest wurde mir das noch gestern von einer IKEA Küchen-Expertin bestätigt.

Jetzt bleibt nur noch zu hoffen dass sich der (noch) relativ dunkle Parkettboden nicht allzu sehr mit der Eiche schlägt.
Nachdem die grobe Küchenstrukur und -anordnung soweit mal fertig war (siehe diesen Beitrag dazu), geht es jetzt an die Feinabstimmung, also die gewissenhafte Auswahl und Zusammenstellung der einzelnen Küchenelemente.
Dazu hieß es wieder zum IKEA raus zu pilgern, im IKEA-Bus, eh klar. Die Zeit war ziemlich gut gewählt, Freitag Mittag, angenehm wenig los in der Küchenabteilung. Auf einen Kunden kommen ca. 5 junge, dynamische und gelb eingekleidete IKEA Küchenberater.
Inzwischen hat der IKEA-Besuch schon fast etwas Angenehmes. Die Umgebung wirkt vertrauter, man kennt schon alle Abkürzungen in die Küchenabteilung, lässt sich nicht mehr so leicht ablenken und rätselt nicht mehr welches Teil sich wohl hinter diesen sonderbaren Namen verbergen mag.
Gut, kommen wir also zur Sache:
- Ich hab mich entschlossen die IKEA Küche ganz schlicht in weiß zu halten, Hochglanz ABSTRAKT im IKEA-Sprech. Maximal irgendwo vielleicht eine vereinzelte farbige Oberfläche. Falls möglich hätt ich gerne die RUBRIK Oberflächen, weiß hinter gehärtetem Glas, sehr schön und sehr schlicht. Nur, wie Bruchfest ist die Glasoberfläche tatsächlich? Angenommen ein Metallsessel fällt um und gegen die Oberfläche, hält gehärtetes Glas dem Stand?
- Griffe waren leicht, kein Firlefanz, die klassischen runden LANSA-Griffe, da macht man nix falsch.
- Bei der Arbeitsplatte schwanke ich noch ein bisschen zwischen Vollholz NUMERÄR oder Laminat PERSONLIG (pflegeleichter lt. Beschreibung). Stein mit Sicherheit nicht, ist aber reine Geschmackssache, mir persönlich haben die Holzarbeitsplatten einfach besser gefallen. Vom Farbton tendiere ich mehr zur Eiche (linkes Bild).


- Bei den E-Geräten wurde die Einbaumikrowelle gestrichen – teuer und verstrahlt außerdem die Wohnung – und der Kühlschrank auf einen mittelgroßen (180l) Einbaukühlschrank reduziert. Wobei ich gerade heute ein kurzes Gespräch führte, das mich wieder einem Stand-Alone Kühlschrank inkl. Eiswürfeldropdown näher brachte. Weil, frische Eiswürfel passen einfach in jeden Drink! Ist aber auch eine Platzfrage, muss dazu nochmal den Grundriss konsultieren. Beim Ceranfeld riskier ich und nehme eines mit den Bedienelementen oben. Risiko deswegen weil die Bedienung dieser Variante bei verschütteten kochenden Flüssigkeiten schwierig werden kann.
Das Resultat im Küchenplaner sah dann etwa so aus:
Die Mischbatterien werd ich wahrscheinlich noch etwas zurücknehmen, ist jetzt die kleinere HJUVIK, und die Bar hätt ich gerne etwas versetzt, sodass sie längs seitig über die Insel ragt und ein schräges gegenüber Sitzen möglich macht. Aber das werd ich dann noch vor Ort mit den gelb bekleideten IKEA Menschen besprechen ob und wie das geht.
Die zwei reduzierten Türme gefallen mir jetzt auch besser und ich habe noch etwas Abstellfläche gewonnen. Links und rechts vom Ceranfeld Platz zu haben war mir auch wichtig, weil ich so nach beiden Seiten arbeiten kann, sprich Zeug abstellen und irgendwas vorbereiten. An die Wand kommen neben einem Spritzschutz (führt IKEA sowas?) einfach Regale, Schränke und Laden sollte ich in der unteren Reihe genug haben. Eventuell werden noch Schubladen gegen Einlegeböden oder umgekehrt ausgetauscht, aber im Großen und Ganzen ist die Küche soweit mal fixiert.
Aktuelle Kommentare