Zumindest was die Küche angeht, und zwar zugunsten der IKEA-Küche.
Nach dem letzten IKEA-Besuch ging es dann nochmal zum Lutz um dort auch die favorisierte DAN Amica etwas feintunen zu lassen und eine direkte Vergleichbarkeit zur selbst zusammengestellten IKEA-Küche herzustellen.
So, was spricht jetzt für IKEA und gegen DAN?
- Das Design der DAN Amica ist zwar ausgesprochen schön, aber auch sehr trendig wie ich bei der letzten Vorkinoplauderei feststellen musste. Es kann gut sein dass man sich daran in ein paar Jahren satt gesehen hat, und was dann? Küche austauschen? Als Beispiel kamen immer wieder siebziger Jahre Muster, die in den achtziger Jahren verpönt waren und jetzt wieder ein Revival feiern.
- Das schlichte weiß der IKEA ist erstens zeitlos und zweitens dominiert es nicht so den Raum wie das sehr prägnante Design der DAN Amica. Ist ja immerhin eine Wohnküche und sie soll schön sein, aber nicht den restlichen Raum erschlagen. Weiß wirkt noch dazu raumvergrößernd.
- Ich kann im Falle des Falles leicht selbst an der Küche Handanlegen, d.h. Küchenelemente relativ einfach selbst organisieren und austauschen oder ergänzen. Bei der DAN wäre das eine Spur komplizierter.
- Der Preis ist ein Argument, aber kein allzu großes. IKEA-Küchen sind vielleicht eine Spur günstiger als andere Küchen, aber billig sind sie deswegen auch nicht. Die Preisdifferenz zur DAN Amica war im Endeffekt überraschenderweise klein.
- Die Qualität der DAN ist vermutlich schon etwas besser. Aber ich bezweifle ob ich den Qualitätsunterschied der beiden Küchen jemals merken würde.
Damit wäre dann der erste große Schritt zur neuen Wohnungseinrichtung getan. Ein paar Küchendetails gilt es noch mit dem IKEA-Leuten vor Ort zu klären, aber dann könnte eigentlich schon bestellt werden.
Heute war nochmals ein Ausflug zum Lutz fällig. Nachdem ich ja jetzt schon eine halbwegs konkrete Vorstellung einer IKEA-Küche zu Papier brachte, wollte ich mir anschauen was andere Möbelhäuser dazu anbieten können. Also nochmals auf zum Lutz.
Weiß man was man will, ist die Beratung beim Lutz gut. Hat man keinen Schimmer, ist man dort hoffnungslos verloren. Kein Verkäufer nimmt sich die Zeit einem ein paar Küchen und deren Elemente zu erklären. Basiswissen wird dort vorausgesetzt. Nachdem das schon mein dritter Anlauf war und ich auch schon jede Menge Küchenlektüre zum Selbststudium daheim habe, war heute auch das Beratungsergebnis eigentlich sehr gut. Weiß man was man will, kriegt man auch sofort ein ziemlich konkretes Angebot zusammengestellt.
Nur, die Küche wählt man nicht im Katalog, nur vor Ort, in der Küchenkoje, beim Kasten auf- und zumachen, Laden raus- und reinschieben und Knöpfe drehen stellt sich ein gewisses Küchen-Feeling ein. Wichtig war mir auch mir tägliche Arbeitsabläufe in der Küche vor zu stellen, es muss einfach passen. Und bei dieser Küche stimmte das Bauchgefühl sofort:

Die ist es. Das stand schon beim Betreten der Koje fest. Ein bisschen herum probieren und tun bestätigte nur den ersten Eindruck. Eine DAN Amica, Grundfarbe ist ein zartes Hellgrau, in diesem Fall wären es dunkle hochglanz Olivenbaum- kombiniert mit Bambusgrünfronten. Obwohl ich bei hochglanz Anfangs eher skeptisch war, aber durch das Holzfastermuster wird die Schlierengefahr etwas reduziert. Besonders gut gefallen mir dabei aber die kräftigen Farbelemente, vor allem dieses intensive Grün wirkt sehr fröhlich. Jetzt bleibt nur noch zu hoffen dass diese Farben auch zum Boden passen.
Preislich ist die DAN Amica ca. 1/3 teurer als die IKEA-Küche die ich begonnen hatte. Ich glaub ich muss auch nochmal zum IKEA raus und mir da ein paar sachen vor Ort anschauen, aber die DAN Amica wär schon was…
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