Archiv für das 'Anleitung'-tag

Neue Waschmaschine

Das ging wirklich schnell: um 23:47 beim Elektrogeschäft online bestellt, um 10:34 des darauffolgenden Morgens kam der Anruf wann ich denn die Waschmaschine geliefert haben will, und um 12:05 stand sie auch schon in der Wohnung.

Natürlich wieder von Ozzy geliefert, aber leider war der so schnell wieder zur Tür raus dass ich kein Foto schießen konnte, trotz griffbereit liegender Kamera.

Obwohl ich das Aufbauservice nicht in Anspruch genommen habe erklärte mir der andere Lieferant noch ganz kurz das Aufstellen und Anschließen der Waschmaschine, bzw. was man falsch machen kann.

Z.B. vergißt man die Transportsicherung zu entfernen und schaltet die Maschine ein ist es auch gleich mit der Garantie vorbei.

Im Prinzip ist aber das Anschließen der Waschmaschine jedoch keine große Sache:

  • Auspacken und an den gewünschten Ort bringen
  • die Transportsicherung lt. Anleitung entfernen und sonstige Sachen aus der Trommel nehmen
  • Wasserzu- und Abfluss anschließen und darauf achten dass die Schläuche keine Knicks haben (in der Anleitung nachschauen welcher welcher ist und ob es irgendwas spezielles zu beachten gibt)
  • einen Liter Wasser in die Trommel schütten und schauen unter der Waschmaschine alles trocken bleibt
  • Wasserzuflauf aufdrehen und schauen ob alles dicht ist
  • Strom anschließen (Stecker rein)
  • etwas Waschmittel in die Maschine und ein kurzes Programm wählen um A) Restwasser rauszubringen und B) schauen ob alles funktioniert und dicht ist

Alle Angaben natürlich ohne Gewähr, in meinem Fall klappte das so.

Im Gegensatz zu meiner kleinen Geschirrspülerflut blieb dieses mal beim ersten Testlauf alles trocken.

Stiegen für die Katz’

KatzenstiegenSo etwas ähnliches hatte ich mir für die Katze schon überlegt: einen oben angelegten Rückzugsbereich wo sie die Lage überblicken kann, Katzen machen das ja gerne.
Nicht mehr gebrauchte Lack Tische von IKEA stehen sowieso noch einige im Keller herum. Da kam die Anleitung wie man Lacks zu so einer tollen Katzenstiege umfunktionieren kann gerade richtig.
Tragfähigkeit könnte allerdings ein Problem werden, vielleicht stärkere Dübel verwenden.

Alle guten Dinge sind drei

Drei mal soll der Küchennovize zu IKEA pilgern bis sich ein erstes Küchen-Erfolgserlebnis einstellt:

Ausflug I, völlige Ratlosigkeit bis hin zur Verzweiflung macht sich breit. Der Gipfel des Küchenwissensberges – Oberflächen, Arbeitsplatten, Schrankarten, Ladentypen, E-Geräte, Abmessungen, etc. etc. etc. – scheint in endloser Weite. Es wird einfach alles an Informationsmaterial eingesteckt was sich in greifbarer Nähe befindet, auch wenn es sich dabei um den Hydrokulturenkatalog handelt, ganz egal.

Hausaufgabe I, Informationsmaterial mustern, die Hydrokulturen kann man vorerst mal beiseite lassen, und eingehend studieren.

Ausflug II, es geht schon sehr zielstrebig in die Küchenabteilung. Mit etwas Glück findet man sogar die inzwischen aus dem Katalogen etwas vertrauteren Küchen und Elemente. Ziel des zweiten Ausfluges ist es vor allem die Katalogküchen in freier Wildbahn anzutreffen, besser noch im Streichelzoo und sich gleich an Laden- und Schrankbedienung zu versuchen oder Oberflächen auf ihre Fettfingerabdruckresistenz zu prüfen. Auf alle Fälle die Namen der Elemente bei gefallen sofort notieren. Die Gefahr der Verwechslung der IKEA-Namen ist äußerst groß!

Hausaufgabe II, Küchenplanung hands-on. Der Nerd wird sich dabei freudig auf den IKEA Küchenplaner stürzen und dort seine ersten Küchenplanungsgehversuche starten, Scherenfetischisten finden im Küchenkatalog ausschneidbare Grundrisselemente und für die Verspielten unter uns bietet IKEA in der Küchenabteilung auch lustige Küchenbauklötze zum zusammensetzen. Wichtig bei dieser Übung ist ja nicht vor einem ersten brauchbaren Entwurf das Handtuch schmeißen. Das ist die Grundvoraussetzung für den nächsten Schritt!

Ausflug III, mit den Entwurf in der Tasche geht es wieder schnurstracks in die Küchenabteilung. Dieses mal geht es um die Ausfertigung, um Oberflächen, um Ladentypen, um Griffe und um Heißluft.
Ein geschärfter Küchenblick hat sich bereits eingestellt und wird auch gebraucht, denn dieser Ausflug verlangt etwas mehr an Konzentration: vor dem geistigen Auge müssen Oberflächen, Strukturen, Farben und Geräte miteinander kombiniert und auf den Entwurf übertragen werden. Am besten spontan alle in Frage kommenden Elemente notieren (vgl. Bauchgefühl) und im nächsten Moment priorisieren. Die Anzahl und Diversifikation in einer Küche vorkommender Details sollte keinesfalls unterschätzt werden! Auf diese Notizen greift man später sehr dankbar wieder zurück.

Hausaufgabe III, Zieleinlauf, die gesammelten Eindrücke des dritten Ausflugs falls möglich sofort in den Entwurf einarbeiten. Iterativ Varianten ausprobieren und Preis ausgeben lassen bis sich das gewünschte Resultat (Preis/Ausstattung) einstellt.

E voilà! Der Bestellung einer gediegenen IKEA Küche sollte nichts mehr im Wege stehen.