Neben der Tischbestellung nutzte ich auch gleich die Gelegenheit um mir ein paar Lampen im Möbel anzuschauen. Eigentlich wollte ich mir nur einen Beleuchtungskörper in natura ansehen, der mir im Katalog schon ins Auge stach. Genau den fand ich aber leider nicht im Shop.
Ganz anders mit einer Lampe über die ich im Katalog immer hinweg blätterte. Sehr schmal, sehr simpel und auch etwas langweilig, dass war zumindest mein Eindruck vom Bild im Katalog.
In Natura, als ich die Lampe im Nebenraum leuchten sah, war das dann aber ein spontanes “die passt, die will ich haben” Gefühl. Und wie wir ja alle wissen sollte dem Bauchgefühl vertraut werden.
Die Lampe – hangover_no.2 von stockwerk3 – schaut in Natura gleich ganz anders aus. Es muss wohl an dem roten langen Kabel liegen das der Lampe das besondere Etwas gibt. Sie wurde dann auch gleich eingepackt und mit Heim genommen. Gedacht ist sie als Lampe über dem zukünftigen Esstisch. 60 Watt, das passt auch von der Lichtstärke für eine Lampe die relativ knapp über dem Tisch hängt.
Und das dünne rote Kabel mit der schlichten kleinen Keramiklampe am Ende macht sich jetzt schon, so ganz ohne Tisch, sehr gut in der Wohnküche. War sozusagen ein kleines vorgezogenes persönliches Vorweihnachtsgeschenk.
Noch immer nicht mit meiner Lampensituation zufrieden, machte ich letztens einen Abstecher in einen kleinen Laden, an dem ich fast täglich vorbei komme, aber immer nur am Schaufenster hängen blieb und nie eintrat.
Design of 20th Century ist der etwas hochtrabende Name (die Website dürfte übrigens auch auf diese Periode zurückgehen), und es findet sich dort allerhand Klein-Mobiliar der 50er bis 70er. Wobei das schöne daran ist, dass es keine schnöden Nachahmungen sind, sondern es sich tatsächlich um original alte Lampen, Beistelltische, Sessel, Uhren und Wecker (mit diesem schwarzen Fallziffernblatt!), etc. handelt. Soweit ich das beurteilen kann.
Eine schlichte weiße 60er Plastiklampe hätte ich mir fast gekauft. Problem war aber, dass sie nur 60 Watt aushielt und auch nicht groß genug für Energiesparlampen war. Und 60 Watt sind für Raumbeleuchtung zu wenig, ginge nur wenn sie zum Beispiel knapp über dem Esstisch hängt, dann sind 60 Watt ausreichend. Da der Esstisch aber noch immer fehlt, kann ich noch keine dazu passende Lampe kaufen. Leider, die war echt schön.
Gerade auf Flickr entdeckt: Gurkengläser (ok, es sind jetzt keine echten Gurkengläser) zu Lampen umfunktioniert. Das kann man definitiv selbst basteln, auch ohne Pappmaché-Auffrischungskurs. Wäre glaube ich auch was für Außenbeleuchtung, zumindest machen die Gläser einen halbwegs wetterfesten Eindruck.

Gibt es leider nicht bei uns, sondern nur im Store von Weego Home im schönen Kalifornien. Sind aber Lampen die mir definitiv gefallen könnten! Naja, mal überlegen, so schwierig kann eine kleine Lampenmodifikation auch wieder nicht sein, vielleicht lässt sich eine günstige IKEA Lampe o.ä. mit Streetart-Motiven aufpeppen. Wäre auf alle Fälle mal ein kleines DIY Experiment wert, denn schöne Lampen zu finden kann sich zu einem ziemlichen Unterfangen entpuppen. [via freshome]
Da macht man sich auf den Weg um schöne Lampen zu finden, was sicherlich zu einer der schwierigsten Aufgaben der Wohnungseinrichtung zählt, um endlich die lose an Kabeln und Hängefassungen von der Decke baumelnden Glühbirnen gegen ansprechende Beleuchtungsoptik auszutauschen, und dann das:
Eine lose an einem Kabel von der Decke baumelnde Designerfassung, zum Designpreis versteht sich.
Wie auch immer, einige andere Beleuchtungskörper der Möbelselektion machen es sicher zu einer der Top-Adressen in Sachen Innenraumbeleuchtung dieser Stadt.
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