Veröffentlicht am
Januar 12, 2008 in
Planung.
Tags: Beratung, ELDIG, Faktum, IKEA, Küche, Keramikkochfeld, Kochplatte, Rationell, Schublade, Tipp.
Damals, als ich die Küche bei IKEA bestellte, wurde mir von der IKEA-Beratung erklärt, dass unter dem Keramikkochfeld zu wenig Platz sei und ich die geplante Schublade dort wieder entfernen muss. Dieselbe IKEA-Beratung übrigens, die mich damals eine ganz Küche ohne einem einzigen Griff bestellen ließ.
Während der Küchenmontage wurde ich schon etwas skeptisch und nachdem das Kochfeld in er Arbeitsplatte eingebaut war bestand Gewissheit dass sich da locker eine Schublade darunter ausgeht.
Jetzt habe ich es endlich geschafft die fehlende Schublade bei IKEA zu besorgen. Dafür muss man wieder eine IKEA-Person belästigen, weil alleine darf der Kunde bei IKEA keine RATIONELL-Schubladen kaufen. Leider hatte die IKEA-Beratung relativ wenig Ahnung von RATIONELL und es mussten erst ein paar Kollegen konsultiert werden. Aber letztendlich schafften wir es dann doch mit vereinten Kräften die besagte Schublade in die Warenausgabe zu ordern. Mit Dämpfer wohlgemerkt!
Zurück zur Lade unterm Kochfeld. Hier das Beweisfoto nach erfolgreichem Schubladen-Upgrade, es geht sich wirklich aus:

ELDIG HOB 601 ist das Keramikkochfeld in diesem Fall, sogar dünner als die Arbeitsplatte, von wegen “geht sich nicht aus”. Natürlich wird es etwas wärmer in der Lade unter dem Kochfeld. Schokolade würde ich daher nicht unbedingt darin lagern, aber diverse hitzeverträgliche Küchenhelfer sollten keine Probleme bereiten.
Weiße ABSTRAKT Fronten machen sich angeblich sehr gut mit Eichen-Massivholz Arbeitsplatten. Zumindest wurde mir das noch gestern von einer IKEA Küchen-Expertin bestätigt.

Jetzt bleibt nur noch zu hoffen dass sich der (noch) relativ dunkle Parkettboden nicht allzu sehr mit der Eiche schlägt.
Zumindest was die Küche angeht, und zwar zugunsten der IKEA-Küche.
Nach dem letzten IKEA-Besuch ging es dann nochmal zum Lutz um dort auch die favorisierte DAN Amica etwas feintunen zu lassen und eine direkte Vergleichbarkeit zur selbst zusammengestellten IKEA-Küche herzustellen.
So, was spricht jetzt für IKEA und gegen DAN?
- Das Design der DAN Amica ist zwar ausgesprochen schön, aber auch sehr trendig wie ich bei der letzten Vorkinoplauderei feststellen musste. Es kann gut sein dass man sich daran in ein paar Jahren satt gesehen hat, und was dann? Küche austauschen? Als Beispiel kamen immer wieder siebziger Jahre Muster, die in den achtziger Jahren verpönt waren und jetzt wieder ein Revival feiern.
- Das schlichte weiß der IKEA ist erstens zeitlos und zweitens dominiert es nicht so den Raum wie das sehr prägnante Design der DAN Amica. Ist ja immerhin eine Wohnküche und sie soll schön sein, aber nicht den restlichen Raum erschlagen. Weiß wirkt noch dazu raumvergrößernd.
- Ich kann im Falle des Falles leicht selbst an der Küche Handanlegen, d.h. Küchenelemente relativ einfach selbst organisieren und austauschen oder ergänzen. Bei der DAN wäre das eine Spur komplizierter.
- Der Preis ist ein Argument, aber kein allzu großes. IKEA-Küchen sind vielleicht eine Spur günstiger als andere Küchen, aber billig sind sie deswegen auch nicht. Die Preisdifferenz zur DAN Amica war im Endeffekt überraschenderweise klein.
- Die Qualität der DAN ist vermutlich schon etwas besser. Aber ich bezweifle ob ich den Qualitätsunterschied der beiden Küchen jemals merken würde.
Damit wäre dann der erste große Schritt zur neuen Wohnungseinrichtung getan. Ein paar Küchendetails gilt es noch mit dem IKEA-Leuten vor Ort zu klären, aber dann könnte eigentlich schon bestellt werden.
Nachdem die grobe Küchenstrukur und -anordnung soweit mal fertig war (siehe diesen Beitrag dazu), geht es jetzt an die Feinabstimmung, also die gewissenhafte Auswahl und Zusammenstellung der einzelnen Küchenelemente.
Dazu hieß es wieder zum IKEA raus zu pilgern, im IKEA-Bus, eh klar. Die Zeit war ziemlich gut gewählt, Freitag Mittag, angenehm wenig los in der Küchenabteilung. Auf einen Kunden kommen ca. 5 junge, dynamische und gelb eingekleidete IKEA Küchenberater.
Inzwischen hat der IKEA-Besuch schon fast etwas Angenehmes. Die Umgebung wirkt vertrauter, man kennt schon alle Abkürzungen in die Küchenabteilung, lässt sich nicht mehr so leicht ablenken und rätselt nicht mehr welches Teil sich wohl hinter diesen sonderbaren Namen verbergen mag.
Gut, kommen wir also zur Sache:
- Ich hab mich entschlossen die IKEA Küche ganz schlicht in weiß zu halten, Hochglanz ABSTRAKT im IKEA-Sprech. Maximal irgendwo vielleicht eine vereinzelte farbige Oberfläche. Falls möglich hätt ich gerne die RUBRIK Oberflächen, weiß hinter gehärtetem Glas, sehr schön und sehr schlicht. Nur, wie Bruchfest ist die Glasoberfläche tatsächlich? Angenommen ein Metallsessel fällt um und gegen die Oberfläche, hält gehärtetes Glas dem Stand?
- Griffe waren leicht, kein Firlefanz, die klassischen runden LANSA-Griffe, da macht man nix falsch.
- Bei der Arbeitsplatte schwanke ich noch ein bisschen zwischen Vollholz NUMERÄR oder Laminat PERSONLIG (pflegeleichter lt. Beschreibung). Stein mit Sicherheit nicht, ist aber reine Geschmackssache, mir persönlich haben die Holzarbeitsplatten einfach besser gefallen. Vom Farbton tendiere ich mehr zur Eiche (linkes Bild).


- Bei den E-Geräten wurde die Einbaumikrowelle gestrichen – teuer und verstrahlt außerdem die Wohnung – und der Kühlschrank auf einen mittelgroßen (180l) Einbaukühlschrank reduziert. Wobei ich gerade heute ein kurzes Gespräch führte, das mich wieder einem Stand-Alone Kühlschrank inkl. Eiswürfeldropdown näher brachte. Weil, frische Eiswürfel passen einfach in jeden Drink! Ist aber auch eine Platzfrage, muss dazu nochmal den Grundriss konsultieren. Beim Ceranfeld riskier ich und nehme eines mit den Bedienelementen oben. Risiko deswegen weil die Bedienung dieser Variante bei verschütteten kochenden Flüssigkeiten schwierig werden kann.
Das Resultat im Küchenplaner sah dann etwa so aus:
Die Mischbatterien werd ich wahrscheinlich noch etwas zurücknehmen, ist jetzt die kleinere HJUVIK, und die Bar hätt ich gerne etwas versetzt, sodass sie längs seitig über die Insel ragt und ein schräges gegenüber Sitzen möglich macht. Aber das werd ich dann noch vor Ort mit den gelb bekleideten IKEA Menschen besprechen ob und wie das geht.
Die zwei reduzierten Türme gefallen mir jetzt auch besser und ich habe noch etwas Abstellfläche gewonnen. Links und rechts vom Ceranfeld Platz zu haben war mir auch wichtig, weil ich so nach beiden Seiten arbeiten kann, sprich Zeug abstellen und irgendwas vorbereiten. An die Wand kommen neben einem Spritzschutz (führt IKEA sowas?) einfach Regale, Schränke und Laden sollte ich in der unteren Reihe genug haben. Eventuell werden noch Schubladen gegen Einlegeböden oder umgekehrt ausgetauscht, aber im Großen und Ganzen ist die Küche soweit mal fixiert.
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