Archiv für das 'Küche'-tag

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Kochen in Camo

Tefal Jamie Oliver Survival kitDer Umstieg von Gasherd auf Ceranfeld machte bei mir auch ein Upgrade meiner Kochtöpfe notwendig. Die guten alten Riess Emailtöpfe verrichteten zwar am Gasherd gute Dienste, dem neuen Ceranfeld war aber deren Topfboden bei weitem zu uneben. Ungleichmäßig verteilte Hitze im Topf und hässliche Flecken am Feld waren das Resultat. Also mussten neue Töpfe her und meine Wahl fiel auf ein edles, Ceranfeld-taugliches, Topfset von WMF.

Bräuchte ich heute neue Töpfe, würde ich mir dieses Tefal Jamie Oliver Survival kit in blauem Camouflage mal genauer anschauen. Mit einem Wok, einer Pfanne und einem Topf steht auf jeden Fall die Grundausstattung, und todschick sind die Töpfe sowieso, keine Frage. [via coolest-gadgets.com]

Dekorative Gewürze

Um die Gewürzwoche abzuschließen möchte ich hier noch auf 2 kleine Tipps verweisen, die ich beim StyleSpion fand. Besonders die am Fensterglas hängenden halben Blumentöpfe machen sich sehr gut.

Nur, wie vertragen sich Gewürze mit direkter Sonneneinstrahlung?

Meine Minze wird zum Beispiel immer länger und windet sich Richtung Sonne, dem Basilikum hingegen lässt der Einstrahlungswinkel völlig kalt, der wächst einfach senkrecht nach oben, egal wie die Sonne steht. Ich glaub ich sollte mich da mal schlau machen und meinen Gewürzanbau nicht unbedingt dem “Trial and Error” Verfahren aussetzen. Die Erde muss richtig feucht sein damit sich die Pflänzchen wohl fühlen. So viel hab ich schon mal herausgefunden.

Die Kälte könnte mit herannahendem Herbst noch ein Thema werden, weil, meine Pflanzen fristen ihr Dasein ja am Balkon.

Küchenladen

LadeMehr Glück als Wissen hatte ich bei der Auswahl der großen Küchenladen.

Generell sind Laden handlicher als normale Regalkästen weil sie den Vorteil haben, dass der Inhalt zum Benutzer rauskommt und der Benutzer nicht bis in den letzten Winkel des Schranks rein kriechen muss. Sie sind natürlich auch etwas teurer, aber in diesen Luxus kann man ruhigen Gewissens investieren, der Komfort gibt einem später recht.

Nun habe ich mich bei den Unterschränken eben für Laden anstatt Regalkästen entschieden. Was mir aber bei den Kästen besser gefiel, war die ruhigere, weil weniger geteilte, Front. Bei den Laden habe ich daher diese Lade-in-Lade-Variante gewählt, eine gemeinsame große Front für 2 Laden. Schaut besser aus, weil wie gesagt die Front einheitlicher und ruhiger wirkt.

Hat natürlich den Nachteil dass man immer zu erst die unterste Lade öffnen muss um an die mittlere Lade zu kommen.

Hat aber auch den Vorteil, dass man die unterste Lade ohne sich dabei viel bücken zu müssen (ja ja, man wird älter) öffnen kann. Natürlich muss man sich später bücken um den Ladeninhalt zu erreichen, aber da ich da eher stehende hohe Sachen, wie z.B. Cornflakes oder Reis, lagere hält sich der Bückaufwand in Grenzen.

Zumindest haben meine Kniebeugen dank des Lade-in-Lade-Systems im Vergleich zur letzten Wohnung mit strikt getrennten Laden spürbar abgenommen.

EMSEN auf der Vollholzarbeitsplatte

Wegen der knappen Abmessungen der Arbeitsplatte musste ich mich für die runde EMSEN Spüle von IKEA entscheiden. Ob jetzt eine Spüle besser rund oder eckig ist, ist wahrscheinlich Geschmackssache. Persönlich habe ich mich mit der runden Spüle schon sehr gut angefreundet.

Was der runden EMSEN Spüle jedoch fehlt ist eine Abtropfablage. Dafür bietet IKEA die sogenannte EMSEN Deckplatte an. Mit der EMSEN Deckplatte kann man die Spüle zudecken falls man sie nicht braucht, sieht sehr nett aus nebenbei bemerkt, oder man benutzt die Deckplatte als Abtropfunterlage für abgewaschenes Geschirr.

EMSEN Abruck auf VollholzarbeitsplatteDas Problem ist nun, kommt Wasser unter die Abtropfablage, und somit zwischen Abtropfablage und Holz, kann man so seine böse Überraschung erleben:
liegt die EMSEN Deckplatte länger auf einer feuchten Vollholzarbeitsplatte, färbt das Metall ab und das Holz saugt sich mit dieser dunklen Flüssigkeit voll. Das Foto zeigt das Ergebnis nachdem ich nasses Geschirr auf die Ablage legte und sie dann ca. 2 Tage stehen ließ. Ein dicker dunkler Abdruck war auf der Arbeitsplatte entstanden. Trotz mit Bienenwachs eingelassener Arbeitsplatte sickerte die dunkle Flüssigkeit relativ tief in das Holz und trocknete dort ein. Einfach abwischen war nicht möglich.

Etwas fester schrubben oder leicht abschleifen entfernte jedoch den dunklen Rand dann doch. Die so entstandenen hellen Flecken dunkeln nach einiger Zeit nach und nehmen wieder den ursprünglichen Farbton an. Also war das Ganze nicht weiter tragisch.

Abhilfe schaffen unter der Abtropfablage angebrachte kleine selbstklebenden Filznoppen, gibt es auch bei IKEA, um die EMSEN Deckplatte nicht direkt auf dem Holz aufliegen zu lassen und so für etwas Luftzufuhr und damit Trockung unter der Abtropfablage zu sorgen. Funktioniert hervorragend!

Elektrogeräte anschließen

Etwas Bedenken während des Küchenaufbaus hatte ich wegen der Anschlüsse der Elektrogeräte (Partner-Link), ob das denn so ganz ohne professionellen Beistand gehen würden.

Im Nachhinein gesehen waren meine Bedenken völlig unbegründet. Bis auf den versehentlich am verschlossenen Abwasseranschluss angeschlossenen Geschirrspüler hat alles ohne größere Probleme geklappt. Mit einer kleinen Unsicherheit war ich beim Ceranfeldanschluss konfrontiert: welche Farbe denn i.d.R. der Nullleiter hat. Ist schon eine Weile her seit ich mich das letzte Mal intensiver mit Strom beschäftigte.

Hätte ich eine funktionierende Internetverbindung gehabt, hätte ich wahrscheinlich in Sachen Elektroherd Herrn Josef Scholz konsultiert. Ein kurzer Anruf bei einem stromkundigen Freund ergab aber auch die Farbe Blau für Nullleiter, und das Ceranfeld funktioniert bis jetzt noch tadellos, also sind wir da nicht so falsch gelegen. Die Erdung ist natürlich der gelb-grüne-gestreifte Draht, und, auch wenn mich Elektriker dafür wahrscheinlich steinigen, bei den restlichen Phasen (=Drähte) ist es glaub ich relativ egal in welcher Reihenfolge sie an das Ceranfeld angeschlossen werden.

Kühlschrank ist sowieso kein Anschlussthema, einfach hinstellen und den Stecker rein. Da ich keinen Eiswürfelzauberkühlschrank mein Eigen nennen darf war auch kein eigener Wasseranschluss am Kühlschrank notwendig.

Detto beim Backrohr: eines ist oben neben dem Herd angeordnet und einfach nur mit einem Stecker an die nächste Steckdose anzuschließen. Ein Elektriker meinte keinen Stecker verwenden sondern das Kabel direkt in die Steckdose zu klemmen, wegen Überhitzungsgefahr des Steckers. Ein anderer Elektriker meinte wiederum, dass das bei einem “normalen” Backrohr egal sei.

Wasser, wie gesagt abgesehen von meinem kleinen Malheur beim Geschirrspüleranschluss, auch kein Problem. Eventuell einen größeren Gabelschlüssel oder eine Rohrzange bereithalten. Dichtungen und Kappen waren bei allen Geräten und Armaturen dabei und haben auch auf die dafür vorgesehenen Wasser Zu- und Abläufe gepasst. Beim Überlaufabfluss der Spüle musste ich etwas mit Silikon improvisieren, weil der Anschluss nicht 100%-ig abdichtete, war aber auch kein allzu großer Aufwand.

Ach ja, und bevor man sich an die diversen aus den Wänden stehenden Kabel macht, ist es ratsam die entsprechenden FI umzulegen, sonst kann es sein dass man die eine oder andere böse Überraschung erlebt! In meinem Fall hat das alles sehr gut geklappt, nur Übernehme ich natürlich keinerlei Haftung für Nachahmer.