Veröffentlicht am
November 23, 2007 in
Im Möbelhaus.
Tags: Bambus, dasmöbel, Esstisch, Holz, Interio, Küche, Lutz, Maßanfertigung, Minimalismus, Nuss, Sessel, Stahl, Tisch, Wohnküche.
Die Novemberaufgabe wäre erfolgreich erfüllt und der zukünftige Esstisch ist soweit mal ausgesucht.
Ein Besuch der Essplatz-Abteilung bei Lutz verdeutlichte mir, dass ich keinen Multifunktionstisch haben will. Und auch keinen Holztisch. Ein großer Holztisch würde in meiner Wohnküche viel zu wuchtig wirken und zuviel Platz wegnehmen.
Drahtig, unscheinbar und leicht sollte mein zukünftiger Esstisch sein.
Gefunden hab ich dann einen im Möbel. Brown Sugar ist sein Name. Ein 4-kant Stahlgerüst, farblos gewachst mit sichtbaren Schweiß- und Schleifspuren, auf dem eine Holzplatte befestigt ist. Diese Tische sind mir schon mal im Café aufgefallen.
Bestellt ist er auch schon, wird nach meinen gewünschten Maßen gebaut und sollte sich somit optimal in das leere Esseck einfügen. Aber geliefert kann er nicht mehr vor Weihnachten werden. Leider!
Für die Tischplatte hätte ich mir Bambus ausgesucht. Aber ich glaub das werde ich nochmal auf Nuss ändern. Die beiden Holzkandidaten standen sich im Tischplattenfinale gegenüber. Letzten Endes doch Nuss weil die Wohnküche eh schon vor hellen Holztönen überquillt. Da könnte sich die dunkle Nuss besser machen als der helle Bambus.
Jetzt geht es ans Sessel suchen. Die erste Anlaufstelle wird wohl wieder mal Interio sein. Ich glaube dort habe ich welche gesehen die passen könnten…
Der Vorsatz für November lautet den noch immer nicht vorhandenen Esstisch zu besorgen. Die Bar ist gut, aber inzwischen würde sich ein kleiner Esstisch auch ganz gut machen.
Was ist bei einem Esstisch so alles zu berücksichtigen?
- Aussehen, Holz (ja, aus Holz soll er sein), Farbe, Oberflächen, etc. müssen natürlich zur restlichen Einrichtung passen
- wahrscheinlich eher dunkler, man muss ja nicht sofort jeden eingetrockneten Rotweinfleck erkennen
- generell die pflegeleichtere Sorte ist sowieso eine gute Idee, also eher glatte Oberflächen
- rund oder eckig, ich würde mehr zu eckig tendieren
- ausziehbar muss er auf jeden Fall sein
- Katzenkratzattackenresistent
- noch was?
Beim Lutz gibt es am 2+3. November, also die kommenden Zwickeltage, auf alles mind. 10% wie sie schreiben. Ich glaub das werd ich gleich mal ausnutzen und nochmal eine Runde durch die Lutz Esstisch-Abteilung drehen.
Esstisch fehlt nach wie vor in der Wohnung. Um die Suche trotz herbstlicher Möbellethargie nicht komplett einschlafen zu lassen, dachte ich mir eine Registrierung für ein paar Möbelhaus-Newsletter wäre nicht schlecht. Damit man am laufenden gehalten wird ob es irgendwelche speziellen Aktionen oder Angebote gibt.
Nach RSS oder gar gezielte Product-Alerts sucht man in der verstaubten Marketingwelt der Möbelhäuser vergeblich. PPP, Papier per Post, ist deren Ding und Streuverluste anscheinend kein Thema.
Etwas überrascht war ich dann heute, als ein dickeres Kuvert der Firma Lutz, bekannt durch die penetrante Familie Lutz, im Briefkasten lag. In einem Schreiben bedankte man sich herzlich für die Registrierung und packte ein kleines Werbegeschenk in Form eines Mini-Leathermans auch gleich dazu.
Ob mich deren Esstische ansprechen weiß ich aber noch immer nicht.
Zumindest was die Küche angeht, und zwar zugunsten der IKEA-Küche.
Nach dem letzten IKEA-Besuch ging es dann nochmal zum Lutz um dort auch die favorisierte DAN Amica etwas feintunen zu lassen und eine direkte Vergleichbarkeit zur selbst zusammengestellten IKEA-Küche herzustellen.
So, was spricht jetzt für IKEA und gegen DAN?
- Das Design der DAN Amica ist zwar ausgesprochen schön, aber auch sehr trendig wie ich bei der letzten Vorkinoplauderei feststellen musste. Es kann gut sein dass man sich daran in ein paar Jahren satt gesehen hat, und was dann? Küche austauschen? Als Beispiel kamen immer wieder siebziger Jahre Muster, die in den achtziger Jahren verpönt waren und jetzt wieder ein Revival feiern.
- Das schlichte weiß der IKEA ist erstens zeitlos und zweitens dominiert es nicht so den Raum wie das sehr prägnante Design der DAN Amica. Ist ja immerhin eine Wohnküche und sie soll schön sein, aber nicht den restlichen Raum erschlagen. Weiß wirkt noch dazu raumvergrößernd.
- Ich kann im Falle des Falles leicht selbst an der Küche Handanlegen, d.h. Küchenelemente relativ einfach selbst organisieren und austauschen oder ergänzen. Bei der DAN wäre das eine Spur komplizierter.
- Der Preis ist ein Argument, aber kein allzu großes. IKEA-Küchen sind vielleicht eine Spur günstiger als andere Küchen, aber billig sind sie deswegen auch nicht. Die Preisdifferenz zur DAN Amica war im Endeffekt überraschenderweise klein.
- Die Qualität der DAN ist vermutlich schon etwas besser. Aber ich bezweifle ob ich den Qualitätsunterschied der beiden Küchen jemals merken würde.
Damit wäre dann der erste große Schritt zur neuen Wohnungseinrichtung getan. Ein paar Küchendetails gilt es noch mit dem IKEA-Leuten vor Ort zu klären, aber dann könnte eigentlich schon bestellt werden.
Heute war nochmals ein Ausflug zum Lutz fällig. Nachdem ich ja jetzt schon eine halbwegs konkrete Vorstellung einer IKEA-Küche zu Papier brachte, wollte ich mir anschauen was andere Möbelhäuser dazu anbieten können. Also nochmals auf zum Lutz.
Weiß man was man will, ist die Beratung beim Lutz gut. Hat man keinen Schimmer, ist man dort hoffnungslos verloren. Kein Verkäufer nimmt sich die Zeit einem ein paar Küchen und deren Elemente zu erklären. Basiswissen wird dort vorausgesetzt. Nachdem das schon mein dritter Anlauf war und ich auch schon jede Menge Küchenlektüre zum Selbststudium daheim habe, war heute auch das Beratungsergebnis eigentlich sehr gut. Weiß man was man will, kriegt man auch sofort ein ziemlich konkretes Angebot zusammengestellt.
Nur, die Küche wählt man nicht im Katalog, nur vor Ort, in der Küchenkoje, beim Kasten auf- und zumachen, Laden raus- und reinschieben und Knöpfe drehen stellt sich ein gewisses Küchen-Feeling ein. Wichtig war mir auch mir tägliche Arbeitsabläufe in der Küche vor zu stellen, es muss einfach passen. Und bei dieser Küche stimmte das Bauchgefühl sofort:

Die ist es. Das stand schon beim Betreten der Koje fest. Ein bisschen herum probieren und tun bestätigte nur den ersten Eindruck. Eine DAN Amica, Grundfarbe ist ein zartes Hellgrau, in diesem Fall wären es dunkle hochglanz Olivenbaum- kombiniert mit Bambusgrünfronten. Obwohl ich bei hochglanz Anfangs eher skeptisch war, aber durch das Holzfastermuster wird die Schlierengefahr etwas reduziert. Besonders gut gefallen mir dabei aber die kräftigen Farbelemente, vor allem dieses intensive Grün wirkt sehr fröhlich. Jetzt bleibt nur noch zu hoffen dass diese Farben auch zum Boden passen.
Preislich ist die DAN Amica ca. 1/3 teurer als die IKEA-Küche die ich begonnen hatte. Ich glaub ich muss auch nochmal zum IKEA raus und mir da ein paar sachen vor Ort anschauen, aber die DAN Amica wär schon was…
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