Veröffentlicht am
Juni 29, 2007 in
Am Wohnen.
Tags: Abdruck, Abtropfablage, Arbeitsplatte, Deckplatte, EMSEN, Holz, IKEA, Küche, Problem, Reinigen, Spüle, Tipp, Wasser.
Wegen der knappen Abmessungen der Arbeitsplatte musste ich mich für die runde EMSEN Spüle von IKEA entscheiden. Ob jetzt eine Spüle besser rund oder eckig ist, ist wahrscheinlich Geschmackssache. Persönlich habe ich mich mit der runden Spüle schon sehr gut angefreundet.
Was der runden EMSEN Spüle jedoch fehlt ist eine Abtropfablage. Dafür bietet IKEA die sogenannte EMSEN Deckplatte an. Mit der EMSEN Deckplatte kann man die Spüle zudecken falls man sie nicht braucht, sieht sehr nett aus nebenbei bemerkt, oder man benutzt die Deckplatte als Abtropfunterlage für abgewaschenes Geschirr.
Das Problem ist nun, kommt Wasser unter die Abtropfablage, und somit zwischen Abtropfablage und Holz, kann man so seine böse Überraschung erleben:
liegt die EMSEN Deckplatte länger auf einer feuchten Vollholzarbeitsplatte, färbt das Metall ab und das Holz saugt sich mit dieser dunklen Flüssigkeit voll. Das Foto zeigt das Ergebnis nachdem ich nasses Geschirr auf die Ablage legte und sie dann ca. 2 Tage stehen ließ. Ein dicker dunkler Abdruck war auf der Arbeitsplatte entstanden. Trotz mit Bienenwachs eingelassener Arbeitsplatte sickerte die dunkle Flüssigkeit relativ tief in das Holz und trocknete dort ein. Einfach abwischen war nicht möglich.
Etwas fester schrubben oder leicht abschleifen entfernte jedoch den dunklen Rand dann doch. Die so entstandenen hellen Flecken dunkeln nach einiger Zeit nach und nehmen wieder den ursprünglichen Farbton an. Also war das Ganze nicht weiter tragisch.
Abhilfe schaffen unter der Abtropfablage angebrachte kleine selbstklebenden Filznoppen, gibt es auch bei IKEA, um die EMSEN Deckplatte nicht direkt auf dem Holz aufliegen zu lassen und so für etwas Luftzufuhr und damit Trockung unter der Abtropfablage zu sorgen. Funktioniert hervorragend!
Wie ich inzwischen feststellen musste besteht ein Nachteil des freistehenden Kühlschranks in seiner Höhe:
machen sich z.B. im Kühlschrank liegende Bierflaschen selbständig und suchen ihren Weg ins Freie, fallen sie runter und sind hin. Mit einem Riesenkrach, gefolgt von sich ausbreitender Bierlacke. Beim alten niedrigen Kühlschrank hingegen, kullerten sie raus und rollten etwas weiter auf dem Boden dahin. Unspektakulär eigentlich, dafür gingen sie aber nicht kaputt und waren recht einfach wieder einzusammeln.
Der Umstieg auf Dosen würde Abhilfe schaffen. Oder die Erfindung der bruchsicheren Glasbierflasche. Oder eine weiche Matratze vor dem Kühlschrank.
Nachdem die groß angekündigte Waschküche im Erdgeschoß noch immer leer steht wurde ich inzwischen etwas skeptisch ob die noch mit Geräten befüllt wird oder nicht und rief heute mal beim Bauträger an um mich waschküchentechnisch schlau zu machen.
Da hab ich wohl die Baubeschreibung überinterpretiert und in aller Waschküchenvorfreude sicherheitshalber keine Waschmaschine besorgt. Ein böser Fehler wie ich während des Telefonats feststellen musste.
In der Waschküche werden nur Anschlüsse bereitgestellt, aber keine Geräte. Trockenräumlichkeiten gibt es dafür wieder sehr großzügige. Trotzdem, sollte es dann nicht eher Anschlussküche oder Trockenküche auf dem großen Türschild heißen, Waschküche ist ja wohl in dem Fall etwas übertrieben.
Wie auch immer: jetzt darf ich mich auch noch mit Waschmaschinenspezifikationen herumschlagen und eine für meine Zwecke geeignete Waschmaschine finden.
Was können denn Waschmaschinen so alles können und was nicht, bzw. welche Waschmaschinenfeatures hätte ich gern? Wird wohl ein kleiner Ausflug in einen Waschmaschinenpark werden, heute oder morgen…
Stau sei Dank wollte mich der Telekom Service Mitarbeiter benachrichtigen dass er es nicht ganz pünktlich zu unserem Termin schaffen werde.
“Welcher Termin?” meinte ich darauf.
Offensichtlich hat man den Techniker zum Kunden geschickt ohne dem Kunden Bescheid zu geben. Naja, irgendwie konnte ich es dann noch hinbiegen rechtzeitig in der Wohnung zu sein um dem Telekom Menschen seine Arbeit tun zu lassen.
Kabelbruch im Stiegenhaus war dann die Diagnose meiner nicht-funktionierenden Internetverbindung und wurde auch gleich behoben. Jetzt geht’s endlich und ich muss nicht mehr nach freien WLAN Hotspots jagen.
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