Das einzurichtende Objekt ist mit Loggia rund 73qm groß. Wohnküche und Loggia gehen zur südwestlichen gelegenen Straßenseite raus, Schlafzimmer schauen in den Hof, nordöstlich ausgerichtet. [weiter]
Vom Architekten wurde die Nische im Vorraum als Stauraum, Abstellraum, vorgesehen. Das Schlafzimmer versuchte ich so simpel, minimalistisch und ausgeräumt wie möglich zu halten. Deswegen auch die Idee mit dem Kleiderschrank in der Nische im Vorraum. [weiter]
Die Garderobe wurde denkbar einfach gelöst: eine Kleiderpuppe steht in der Ecke neben der Tür und dient als Ablage und Kleiderständer für Mäntel, Jacken und Taschen. [weiter]
Das einzurichtende Objekt ist mit Loggia rund 73qm groß. Wohnküche und Loggia gehen zur südwestlichen gelegenen Straßenseite raus, Schlafzimmer schauen in den Hof, nordöstlich ausgerichtet.
Die Wohnung ist im 4. Stock, gemeinsam mit noch einer anderen Partei. Darüber befinden sich nurmehr die Dachgeschosswohnungen und ein allen Bewohnern zugängliches Dach.
Die Loggia ist zum Innenraum hin vollständig verglast und an der äußeren Seite mit einem Faltschiebeelement ausgestattet, sodass sie vollständig (ähnlich einem Wintergarten) verschlossen werden kann.

So könnte die Truhe im Schlafzimmer beispielsweise aussehen:

Oder eine alte richtig schwere Truhe. Wahrscheinlich ist der Flohmarkt am Naschmarkt in Sachen Truhe auch eine gute Anlaufstelle.
Traditionell wurden Truhen oder Bambuskörbe für Kleidungsaufbewahrung benutzt. Diese Funktion setzt aber, denke ich, langfristig eine nicht unerhebliche Ordnungsdisziplin vorraus. Immerhin müssen ja dann die Kleidungsstücke immer schön gefaltet nach der Reihe in die Truhe gestapelt werden. Kann ich in meinem konkreten Fall gleich mal ausschließen, das geht maximal 2 Tage gut, danach Deckel auf, Teil rein, Deckel zu.
Aber in so einer Truhe können natürlich auch andere Dinge aufbewahrt werden…
Schlafzimmer zu planen macht definitiv mehr Spaß als eine Küche auf den Zentimeter genau hinzubekommen.
Status Quo nach einer kurzen Unterredung mit der Außenstelle in Tokio:
- Reispapierwand oder irgendwelche Statuen wurden gleich mal als “cheesy asian” abgetan und sind eher in Europa gefragt als da drüben
- das Bett muss in die Mitte des Zimmers, sagt Zen
- der Schrank kommt aus dem Zimmer raus (in Vorraumeinbuchtung, dort steht er auch gut)
- Farben sind ganz wichtig: eine ruhige und sanfte Grundfarbe gepaart mit kraftvollen Farbelementen. Mir schwebt da eine Wandzeichnung vor, ein großer kräftig grüner Bambus quer über die weiße Wand (male ich aber sicherheitshalber nicht selbst)
- vielleicht noch eine Pflanze auf einer alten Truhe
Somit bleiben im Schlafzimmer ein Bett, eine Truhe und eine Wandzeichnung übrig. Das sollte für ein Schlafzimmer reichen.
Momentan tendiere ich sehr zu einem spartanisch eingerichteten Schlafzimmer. Wobei spartanisch in dem Fall ja gar nicht stimmt, auch wenn Sparta momentan in aller Munde ist, japanisch müsste es heißen, aber diese Redewendung existiert wieder nicht.
Wie auch immer.
Ein Bett muss her, ein einfaches niedriges Bett ohne Verschnörkelungen. Wie dieses schöne kroatische Bett von der H.O.M.E. zum Beispiel.
Oder eben ganz im Stile japanischer Betten wie auf dem Bild rechts: Rahmen, Lattenrost, Tatamis, Futon.
Und warum dann nicht gleich das Schlafzimmer japanisch einrichten, sehr schlicht, sehr reduziert, vielleicht mit Ikebana als leichte Dekoration, konzentriert auf das Schlafen. Leselümmeln, etc. wird dann auf das Sofa ins Wohnzimmer ausgelagert.
Der Kleiderschrank könnte dabei problematisch werden, der bringt dann vielleicht zuviel Unruhe in das Zimmer. Aber den könnte man ja auch hinter einer Reispapierwand verstecken, als Umkleidekabine sozusagen.
Aktuelle Kommentare