Archiv für das 'Wasser'-tag

EMSEN auf der Vollholzarbeitsplatte

Wegen der knappen Abmessungen der Arbeitsplatte musste ich mich für die runde EMSEN Spüle von IKEA entscheiden. Ob jetzt eine Spüle besser rund oder eckig ist, ist wahrscheinlich Geschmackssache. Persönlich habe ich mich mit der runden Spüle schon sehr gut angefreundet.

Was der runden EMSEN Spüle jedoch fehlt ist eine Abtropfablage. Dafür bietet IKEA die sogenannte EMSEN Deckplatte an. Mit der EMSEN Deckplatte kann man die Spüle zudecken falls man sie nicht braucht, sieht sehr nett aus nebenbei bemerkt, oder man benutzt die Deckplatte als Abtropfunterlage für abgewaschenes Geschirr.

EMSEN Abruck auf VollholzarbeitsplatteDas Problem ist nun, kommt Wasser unter die Abtropfablage, und somit zwischen Abtropfablage und Holz, kann man so seine böse Überraschung erleben:
liegt die EMSEN Deckplatte länger auf einer feuchten Vollholzarbeitsplatte, färbt das Metall ab und das Holz saugt sich mit dieser dunklen Flüssigkeit voll. Das Foto zeigt das Ergebnis nachdem ich nasses Geschirr auf die Ablage legte und sie dann ca. 2 Tage stehen ließ. Ein dicker dunkler Abdruck war auf der Arbeitsplatte entstanden. Trotz mit Bienenwachs eingelassener Arbeitsplatte sickerte die dunkle Flüssigkeit relativ tief in das Holz und trocknete dort ein. Einfach abwischen war nicht möglich.

Etwas fester schrubben oder leicht abschleifen entfernte jedoch den dunklen Rand dann doch. Die so entstandenen hellen Flecken dunkeln nach einiger Zeit nach und nehmen wieder den ursprünglichen Farbton an. Also war das Ganze nicht weiter tragisch.

Abhilfe schaffen unter der Abtropfablage angebrachte kleine selbstklebenden Filznoppen, gibt es auch bei IKEA, um die EMSEN Deckplatte nicht direkt auf dem Holz aufliegen zu lassen und so für etwas Luftzufuhr und damit Trockung unter der Abtropfablage zu sorgen. Funktioniert hervorragend!

Neue Waschmaschine

Das ging wirklich schnell: um 23:47 beim Elektrogeschäft online bestellt, um 10:34 des darauffolgenden Morgens kam der Anruf wann ich denn die Waschmaschine geliefert haben will, und um 12:05 stand sie auch schon in der Wohnung.

Natürlich wieder von Ozzy geliefert, aber leider war der so schnell wieder zur Tür raus dass ich kein Foto schießen konnte, trotz griffbereit liegender Kamera.

Obwohl ich das Aufbauservice nicht in Anspruch genommen habe erklärte mir der andere Lieferant noch ganz kurz das Aufstellen und Anschließen der Waschmaschine, bzw. was man falsch machen kann.

Z.B. vergißt man die Transportsicherung zu entfernen und schaltet die Maschine ein ist es auch gleich mit der Garantie vorbei.

Im Prinzip ist aber das Anschließen der Waschmaschine jedoch keine große Sache:

  • Auspacken und an den gewünschten Ort bringen
  • die Transportsicherung lt. Anleitung entfernen und sonstige Sachen aus der Trommel nehmen
  • Wasserzu- und Abfluss anschließen und darauf achten dass die Schläuche keine Knicks haben (in der Anleitung nachschauen welcher welcher ist und ob es irgendwas spezielles zu beachten gibt)
  • einen Liter Wasser in die Trommel schütten und schauen unter der Waschmaschine alles trocken bleibt
  • Wasserzuflauf aufdrehen und schauen ob alles dicht ist
  • Strom anschließen (Stecker rein)
  • etwas Waschmittel in die Maschine und ein kurzes Programm wählen um A) Restwasser rauszubringen und B) schauen ob alles funktioniert und dicht ist

Alle Angaben natürlich ohne Gewähr, in meinem Fall klappte das so.

Im Gegensatz zu meiner kleinen Geschirrspülerflut blieb dieses mal beim ersten Testlauf alles trocken.

Der Toploader

Whirlpool AWE 4516So, Waschmaschinen aussuchen war dann doch nicht so mühsam. Hauptkriterium, neben dem Preis, war die Dimension, wie ich im Waschmaschinenpark des Elektrohändlers feststellte. Die meisten Frontloader würden die ganze Ecke wo der Waschmaschinenanschluss ist verstellen. Der Toploader ist schmal genug dass ich daneben noch das schon existierende Badregal hinstellen kann.

Deswegen wurde es letztendlich ein relativ kleiner Toploader von Whirlpool, in den aber immer noch 5kg Wäsche reinpassen. Mehr als die 3kg Miniaturmaschinen und weniger als die Großfamilien 7kg Waschriesen. Damit sollte ich wohl das Auslangen finden. Energie- und Wasserverbrauch scheinen im Vergleich zu anderen Maschinen auch ok zu sein. Einzig die Schleuderwirkung ist nicht ganz optimal, aber für den Preis nimmt man diesen Abschlag schon in kauf.

Und natürlich hab ich wieder beim gleichen Elektrohändler gekauft, eigentlich nur wegen dem skurilen Lieferanten. Bei einem anderen Händler wäre die gleiche Maschine etwas billiger gewesen, aber ein waschmaschinenliefernder Ozzy war mir der Preisunterschied schon wert.

Elektrogeräte anschließen

Etwas Bedenken während des Küchenaufbaus hatte ich wegen der Anschlüsse der Elektrogeräte (Partner-Link), ob das denn so ganz ohne professionellen Beistand gehen würden.

Im Nachhinein gesehen waren meine Bedenken völlig unbegründet. Bis auf den versehentlich am verschlossenen Abwasseranschluss angeschlossenen Geschirrspüler hat alles ohne größere Probleme geklappt. Mit einer kleinen Unsicherheit war ich beim Ceranfeldanschluss konfrontiert: welche Farbe denn i.d.R. der Nullleiter hat. Ist schon eine Weile her seit ich mich das letzte Mal intensiver mit Strom beschäftigte.

Hätte ich eine funktionierende Internetverbindung gehabt, hätte ich wahrscheinlich in Sachen Elektroherd Herrn Josef Scholz konsultiert. Ein kurzer Anruf bei einem stromkundigen Freund ergab aber auch die Farbe Blau für Nullleiter, und das Ceranfeld funktioniert bis jetzt noch tadellos, also sind wir da nicht so falsch gelegen. Die Erdung ist natürlich der gelb-grüne-gestreifte Draht, und, auch wenn mich Elektriker dafür wahrscheinlich steinigen, bei den restlichen Phasen (=Drähte) ist es glaub ich relativ egal in welcher Reihenfolge sie an das Ceranfeld angeschlossen werden.

Kühlschrank ist sowieso kein Anschlussthema, einfach hinstellen und den Stecker rein. Da ich keinen Eiswürfelzauberkühlschrank mein Eigen nennen darf war auch kein eigener Wasseranschluss am Kühlschrank notwendig.

Detto beim Backrohr: eines ist oben neben dem Herd angeordnet und einfach nur mit einem Stecker an die nächste Steckdose anzuschließen. Ein Elektriker meinte keinen Stecker verwenden sondern das Kabel direkt in die Steckdose zu klemmen, wegen Überhitzungsgefahr des Steckers. Ein anderer Elektriker meinte wiederum, dass das bei einem “normalen” Backrohr egal sei.

Wasser, wie gesagt abgesehen von meinem kleinen Malheur beim Geschirrspüleranschluss, auch kein Problem. Eventuell einen größeren Gabelschlüssel oder eine Rohrzange bereithalten. Dichtungen und Kappen waren bei allen Geräten und Armaturen dabei und haben auch auf die dafür vorgesehenen Wasser Zu- und Abläufe gepasst. Beim Überlaufabfluss der Spüle musste ich etwas mit Silikon improvisieren, weil der Anschluss nicht 100%-ig abdichtete, war aber auch kein allzu großer Aufwand.

Ach ja, und bevor man sich an die diversen aus den Wänden stehenden Kabel macht, ist es ratsam die entsprechenden FI umzulegen, sonst kann es sein dass man die eine oder andere böse Überraschung erlebt! In meinem Fall hat das alles sehr gut geklappt, nur Übernehme ich natürlich keinerlei Haftung für Nachahmer.

Die Flut

Merke: den Geschirrspüler zu testen während das Abflussrohr noch verschlossen ist hat sich als keine gute Idee erwiesen. Man glaubt gar nicht wie viel Wasser in so einen kleinen Geschirrspüler passt. Und erst recht wenn sich die Wassermengen ihren Weg in die Freiheit bahnen und einen kleinen ca. 5mm tiefen See quer durch die neue Küche bilden.

So wirklich spannend wird die Sache wenn man die Versicherung der alten Wohnung noch nicht auf die neue Wohnung übertragen hat und man schon mal im Kopf überschlägt, wie viel denn die Behebung der kleinen Planscherei denn kosten mag.

Aber zum Glück ist man ja in der neuen Wohnung schon hervorragend mit Aufwischutensilien ausgestattet sodass man nicht durch die Wohnung stürmt und panisch nach allem nur irgendwie wasseraufnahmefähigen Materialien sucht um diese dann quer durch die Küche zu schleudern und auf dem Boden zu verteilen um der kleinen Flut Herr zu werden.

Gut, letztendlich wurde das dämonische Wasser gestoppt, das Abflussrohr aufgeschnitten und erst danach der Geschirrspüler daran angeschlossen und einem zweiten, dieses mal erfolgreichen, Test unterzogen.