Archiv für das 'Wohnküche'-tag

Grelle Lampe

Meine Lampe über dem Esstisch ist zu grell. Die im Kücheneck der Wohnküche auch. Dass ist aber dort nicht so tragisch, weil nur vom Sofa aus liegend direkt in die Glühbirne gesehen werden kann. Also stört das grelle Licht nicht sonderlich bei diversen Küchenaktivitäten.

Also, die besagte Esstischlampe, hangover_no.2 von stockwerk3, man erinnert sich:

stockwerk3 hangover_no.2 licht

Sitzt man nun am Esstisch kann das Licht schon etwas unangenehm werden. Weil, sobald sich der Blick etwas nach oben neigt, man sofort direkt in die Glühbirne schaut.

Was kann man dagegen tun?

  • andere Lampe: möchte ich wenn irgendwie möglich vermeiden
  • Dimmer im Schalter einbauen und das Licht auf ein angenehmes Maß zurückdrehen sobald man am Tisch sitzt. Aber sind weniger als 60W ausreichend um noch die Mahlzeit am Tisch zu finden?
  • andere Glühbirne: es gibt welche mit diesen silbernen reflektierenden Einsätzen an der Unterseite, die das Licht zurück nach oben reflektieren und etwas mehr streuen. Hat mir ein auf Beleuchtung spezialisierter Architekt empfohlen (der, nebenbei bemerkt, ganz und gar nicht mit meiner Beleuchtungssituation zufrieden war).

Ich seh schon, ein Ausflug in den Baumarkt wird sich wohl nicht vermeiden lassen. Einerseits um die Dimmermöglichkeiten abzuklären und festzustellen wie kompliziert denn so ein Einbau wäre. Sofern natürlich die reduzierte Lichtstärke für einen Essbereich ausreicht. Und andereseits um mir alternative Glühbirnen vor Ort anzusehen. Bei Conrad gibt es ja allerhand Beleuchtungsutensilien, aber mein Glühbirnenwissen reicht leider nicht aus um hier aus dem Katalog bestellen zu können.

Gerade, nicht schräg

Vorher – Nacher Kücheninselpositionierung:

Kücheninsel schrägKücheninsel gerade

Schaut doch gleich besser aus!

Anfangs dachte ich Platz zu sparen indem ich die Kücheninsel schräg in den Raum stellte. Das war ein Irrtum, denn

  1. soviel Platz sparte diese Positionierung gar nicht, und
  2. brachte diese Positionierung mehr Unruhe in den Raum.

Jetzt, wo die Insel gerade, d.h. im rechten Winkel, in der Wohnküche steht, wirkt der Raum größer und deutlich ruhiger. Die Küche ist jetzt Richtung (zukünftiger) Esstisch geöffnet und bietet zwischen den Arbeitsbereichen weit mehr Bewegungsraum.

Warum ich da nicht schon früher auf diese Idee kam. Ursprünglich war ja die Küche sogar so geplant…

Hangover

Neben der Tischbestellung nutzte ich auch gleich die Gelegenheit um mir ein paar Lampen im Möbel anzuschauen. Eigentlich wollte ich mir nur einen Beleuchtungskörper in natura ansehen, der mir im Katalog schon ins Auge stach. Genau den fand ich aber leider nicht im Shop.

Ganz anders mit einer Lampe über die ich im Katalog immer hinweg blätterte. Sehr schmal, sehr simpel und auch etwas langweilig, dass war zumindest mein Eindruck vom Bild im Katalog.

In Natura, als ich die Lampe im Nebenraum leuchten sah, war das dann aber ein spontanes “die passt, die will ich haben” Gefühl. Und wie wir ja alle wissen sollte dem Bauchgefühl vertraut werden.

hangover_no.2 by stockwerk3Die Lampe – hangover_no.2 von stockwerk3 – schaut in Natura gleich ganz anders aus. Es muss wohl an dem roten langen Kabel liegen das der Lampe das besondere Etwas gibt. Sie wurde dann auch gleich eingepackt und mit Heim genommen. Gedacht ist sie als Lampe über dem zukünftigen Esstisch. 60 Watt, das passt auch von der Lichtstärke für eine Lampe die relativ knapp über dem Tisch hängt.

Und das dünne rote Kabel mit der schlichten kleinen Keramiklampe am Ende macht sich jetzt schon, so ganz ohne Tisch, sehr gut in der Wohnküche. War sozusagen ein kleines vorgezogenes persönliches Vorweihnachtsgeschenk.

Drahtig

Die Novemberaufgabe wäre erfolgreich erfüllt und der zukünftige Esstisch ist soweit mal ausgesucht.

Ein Besuch der Essplatz-Abteilung bei Lutz verdeutlichte mir, dass ich keinen Multifunktionstisch haben will. Und auch keinen Holztisch. Ein großer Holztisch würde in meiner Wohnküche viel zu wuchtig wirken und zuviel Platz wegnehmen.

Drahtig, unscheinbar und leicht sollte mein zukünftiger Esstisch sein.

Gefunden hab ich dann einen im Möbel. Brown Sugar ist sein Name. Ein 4-kant Stahlgerüst, farblos gewachst mit sichtbaren Schweiß- und Schleifspuren, auf dem eine Holzplatte befestigt ist. Diese Tische sind mir schon mal im Café aufgefallen.

Bestellt ist er auch schon, wird nach meinen gewünschten Maßen gebaut und sollte sich somit optimal in das leere Esseck einfügen. Aber geliefert kann er nicht mehr vor Weihnachten werden. Leider!

Für die Tischplatte hätte ich mir Bambus ausgesucht. Aber ich glaub das werde ich nochmal auf Nuss ändern. Die beiden Holzkandidaten standen sich im Tischplattenfinale gegenüber. Letzten Endes doch Nuss weil die Wohnküche eh schon vor hellen Holztönen überquillt. Da könnte sich die dunkle Nuss besser machen als der helle Bambus.

Jetzt geht es ans Sessel suchen. Die erste Anlaufstelle wird wohl wieder mal Interio sein. Ich glaube dort habe ich welche gesehen die passen könnten…

Lebenszeichen

Leider hatte ich während der heißen Einrichtungsphase noch keine Internetverbindung in der neuen Bleibe, sodass ich den Prozess hier nicht mitdokumentieren konnte. Wird aber alles bei Gelegenheit nachgeholt, so ein Umzug ist leider etwas zeitintensiver als ich ursprünglich annahm…

In aller Kürze das Wichtigste: die Küche wurde zu 90% selbst zusammengebaut, steht soweit ganz gut da und ist bis auf das kleine Wassermalheur voll funktionsfähig.

Hier die letzten 3 Bilder der Küchen-Sequenz:

Sequenz 10Sequenz 11Sequenz 12

Zwischen Kühlschrank und Rolloschrank kam noch ein Regal rein, strukturiert die Wand etwas besser.

Als Spritzschutz habe ich vorerst mal Acrylfarbe benutzt. Das sollte für’s Erste reichen, und wahrscheinlich wird es auch dabei bleiben.

Die Insel steht jetzt schräg im Raum, hätte ich im Grundriss nie so angelegt, ist aber, wenn man mal im Raum steht, die beste Variante und nützt den vorhanden Platz optimal aus.

Ad Platz: Wohnküche ist schon nett, nur braucht eine wirklich gute Wohnküche auch genügend Platz. Meine ist sicher am unteren Ende der Wohnküchenpalette ein zu ordnen. Die Idee der Wohnküche schwappte ja auch vom anderen Kontinent herüber und die Leute dort bewohnen auch locker ihre Häuschen >200qm in suburbia country. Wohnküche ist vom Prinzip her schon was Feines, nur habe ich inzwischen auch meine Zweifel ob es sich für europäische Stadtwohnungen wirklich so gut eignet.

Ok, etwas mehr zum Schrauben: in Summe habe ich sicher 2 Wochen an der IKEA Küche herumgebastelt. Natürlich nicht ausschließlich, die Küche hätte man glaube ich in ca. 1 1/2 Tagen aufgebaut, sofern man nicht wie ich fast täglich wegen irgendeiner Kleinigkeit wieder zum Baumarkt bzw. ins Möbelhaus fährt, oder während der Zusammenbauphase noch 5 andere Sachen koordiniert.